Im Poker um die Erfolgsprämien für die Fußball- Weltmeisterschaft 2006 liegen die Vorstellungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Nationalspieler offenbar noch mindestens 50 000 Euro auseinander.
Wie die «Bild am Sonntag» berichtete, habe der Mannschaftsrat der Nationalelf für den WM-Titel im eigenen Land eine Prämie von mindestens 300 000 Euro pro Spieler eingefordert. Christian Wörns, beim jüngsten Länderspiel gegen Argentinien in Düsseldorf Kapitän der DFB-Elf, hatte laut Fachmagazin «kicker» bereits von einer weitgehenden Einigung gesprochen. Der DFB soll bisher 250 000 Euro für den Sieg 2006 angeboten haben.
Streitpunkt der Gespräche, die in Düsseldorf ohne Ergebnisse abgebrochen wurden und die vor dem nächsten Länderspiel am 26. März in Slowenien fortgesetzt werden sollen, ist offenbar auch die Entlohnung für den Confederations Cup im Sommer in Deutschland. Laut «BamS» soll der Mannschaftsrat das Angebot des Verbandes, pro Spieler neben 10 000 Euro Antrittsgeld für einen Finaleinzug 20 000 Euro und für den Sieg 30 000 Euro zu zahlen, abgelehnt haben. Der DFB hat Inhalte der Verhandlungen bisher nicht kommentiert.
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