Nach dem Rauswurf von Trainer Christian Gross hat Sportdirektor Fredi Bobic auch den Profis des VfB Stuttgart harte Konsequenzen angedroht.
«Wir haben den Spielern ganz klar gesagt: "Wer sich gegen die Gruppe stellt oder sein Ego in den Vordergrund stellt, wird keine Zukunft beim VfB haben." Aus, Basta», sagte Bobic im Interview der «Bild»-Zeitung. «Das ist unser voller Ernst.» Jeder stehe unter Beobachtung. Wer die Basis - Zweikampfverhalten, Umschalten, Aggressivität - nicht berücksichtige, habe «im modernen Fußball nichts verloren», betonte der frühere Nationalspieler.
Bobic verteidigte erneut die Trennung von Gross: «Es sind Dinge deutlich geworden, die nur den Schluss zuließen, dass es so nicht mehr weitergehen konnte. Wichtig ist in unserer Lage, voranzugehen und mutige Signale auszusenden. Das habe ich vermisst.» Der Bundesligist hatte Gross am 13. Oktober nach etwas mehr als zehn Monaten entlassen und durch seinen bisherigen Assistenten Jens Keller ersetzt. Wie lange Keller Chefcoach der Schwaben bleibt, ist allerdings offen.
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Bobic warf Gross vor, es habe in der schwierigen Situation «fast keine Lösungsansätze» gegeben. «Auf dem Platz haben wir teilweise unsere Linie und den Glauben an die eigene Stärke verloren», monierte der Manager des Tabellenletzten, dem bei sechs Niederlagen erst ein Sieg in dieser Saison gelang. Am Samstag trifft der VfB auf den Bundesliga-Vorletzten FC Schalke 04.