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Frankreichs Fußball-Team vor Generationenwechsel

Paris (dpa) - 11.10.2010, 15:01 Uhr

Yoann Gourcuff (l) feiert sein Tor gegen Rumänien zusammen mit Philippe Mexes.
Yoann Gourcuff (l) feiert sein Tor gegen Rumänien zusammen mit Philippe Mexes.

Bei Frankreichs Fußball-Nationalteam bahnt sich vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Luxemburg ein Generationenwechsel an.

Die heimischen Medien forderten vor der Partie in Metz Stammplätze vor allem für die drei Offensivkräfte Loic Remy (23), Yoann Gourcuff (24) und Dimitri Payet (23). Das Trio hatte nach seiner Einwechslung beim 2:0 gegen Rumänien entscheidend zum zweiten Quali-Erfolg hintereinander und zum Sprung der «équipe tricolore» an die Spitze der Gruppe D beigetragen hatten.

«Sie symbolisieren die Erneuerung des Teams», die nun «anders in die Zukunft blicken läßt», schrieb «L'Équipe». Die einflussreiche Zeitung «Le Parisien» stellte nach dem Rücktritt von Thierry Henry und Skandalstürmer Nicolas Anelka auch die Zukunft anderer Routiniers in Frage. Eine Rückehr des intern noch gesperrten WM-Kapitäns Patrice Evra sowie von Eric Abidal, William Gallas, Sidney Govou und anderer WM-Sünder scheine ausgeschlossen, heißt es. Lediglich Bayern-Star Franck Ribéry, Marc Planus, André-Pierre Gignac und Sébastien Squillaci könnten als letzte Teilnehmer der WM 2010 Hoffnungen hegen. «Aber sie sind bereits im Rückstand» gegenüber anderen Kandidaten, warnte das Blatt.

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Im Spiel gegen Luxemburg kann Nationaltrainer Laurent Blanc wieder auf den zuletzt verletzten Arsenal-Profi Abou Diaby zählen. «Man darf den Gegner nicht unterschätzen», weiß Stürmer Remy, der gegen Rumänien erst in der 83. Minute das 1:0 erzielte. Um einer neuen Zitterpartie zu entkommen, forderte Coach Blanc «ein schnelles Führungstor, damit der Gegner aufmachen muss».

Die Amateur-Kicker aus dem Großherzogtum verloren bisher gegen Bosnien und Albanien, gewannen aber beim 0:0 gegen Weissrussland ausgerechnet gegen jenes Team einen Punkt, gegen das Frankreich zu Hause zum Quali-Start sensationell 0:1 verloren hatte. «Wir können dem Gegner Probleme bereiten», versichert Gästetrainer Luc Holtz.


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