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Favoritensiege im Pokal - «Blaues Auge» für FCK

Hannover (dpa) - 14.08.2010, 13:20 Uhr

Die Spieler des 1. FCK jubelt nach dem Sieg in Osnabrück.
Die Spieler des 1. FCK jubelt nach dem Sieg in Osnabrück.

Beim Duell «David gegen Goliath» hatten die Kleinen das Nachsehen. Zum Auftakt des DFB-Pokals setzten sich in den sechs Freitagsspielen die Favoriten durch - mal mehr und mal weniger souverän.

«Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen. Das war Pokal pur», kommentierte Marco Kurz, Trainer des Bundesliga-Neulings 1. FC Kaiserslautern, den 3:2-Zittersieg nach Verlängerung beim Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück.

Dem Pokalschreck aus Niedersachsen fehlten nur Sekunden zu einem erneuten Coup. Bis in die Nachspielzeit führte Osnabrück durch ein Tor von Sebastian Tyrala (20.), dann rettete Srdjan Lakic (90.+3.) die Pfälzer in die Verlängerung. Dort avancierte der österreichische Zugang Erwin Hoffer (106./111.) zum Matchwinner für die Lauterer, die eine Woche vor dem Start der Fußball-Bundesliga lange Zeit ohne Selbstvertrauen agierten.

Wenig Aussagekraft hatte der 4:0-Sieg von Eintracht Frankfurt beim Regionalligisten SV Wilhelmshaven. Nach dem frühen 1:0 durch den Griechen Ioannis Amanatidis (21) machte sein Landsmann Georgios Tzavellas (38.) bereits vor der Pause alles klar. Patrick Ochs (59.) und Halil Altintop (89.) erzielten die übrigen Tore für die Hessen, die in einer Woche erneut nach Niedersachsen zu Hannover 96 reisen müssen. «Im Angriff sind wir breiter aufgestellt», freute sich Clubchef Heribert Bruchhagen über den Konkurrenzkampf, den sich Amanatidis, Altintop und der eingewechselte Theofanis Gekas liefern.

In zwei Zweitliga-Duellen setzten sich jeweils die Gastgeber mit 2:0 durch. Der FSV Frankfurt schaltete durch Tore von Tufan Tosunoglu (57.) und Sven Müller (83.) den SC Paderborn aus. Aufsteiger FC Ingolstadt 04 warf den Karlsruher SC aus dem Wettbewerb und erreichte erstmals die 2. Runde. Stefan Leitl (25.) und Moritz Hartmann (72.) besiegelten das Aus des KSC.

Auch die anderen Zweitligisten MSV Duisburg mit 2:0 bei den Amateuren des VfB Lübeck und Arminia Bielefeld durch das 6:5 nach Elfmeterschießen (1:1, 1:1, 1:0) beim Drittliga-Vertreter Jahn Regensburg kamen eine Runde weiter. Markus Schuler verwandelte den entscheidenden Elfmeter, nachdem Alexander Buch im Versuch davor an Arminia-Keeper Dennis Eilhoff gescheitert war.


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