«Diese Methode des Herrn Fandel zeigt, dass er die Mitglieder dieses Gremiums nicht für ernst nimmt, ihnen und der zu treffenden Entscheidung keinesfalls den dafür notwendigen Respekt entgegenbringt. Man kann daraus entnehmen, dass man den Mitgliedern des Präsidiums des DFB in diesem Fall nur eine 'Kopfnickermentalität' zubilligt», behauptet Amerell. Diese Nominierung sei laut Amerell «eine Frechheit». Umso mehr, nachdem gegen Herrn Kempter Verfahren, beziehungsweise «Vorgänge noch zur Erledigung» anstehen würden: Schadenersatzprozess vor dem Landgericht Hechingen; Anzeige wegen Falschaussage beim DFB anlässlich seiner Zeugenvernehmung am 10. Februar 2010 sowie drittens «Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft München, die Einstellungsverfügung zu den Aussagen von Kempter, anlässlich seiner Vernehmungen bei der Staatsanwaltschaft Augsburg, aufzuheben. «Vor diesem Hintergrund wurden dem DFB-Präsidium bereits am 23.7.2010 verschiedene Unterlagen zugestellt, gleichzeitig dazu erklärt, dass es aus meiner Sicht unabdingbar ist, von einer Nominierung Kempters für eine Spielklasse des DFB bis zum Abschluss der anhängigen Rechtsstreitigkeiten abzusehen», ergänzte Amerell. Amerell hatte den DFB und Kempter mit Klagen überzogen, nachdem Kempter zu Jahresbeginn Amerell vorgeworfen hatte, ihn sexuell belästigt zu haben. Der frühere Schiedsrichter-Beobachter Amerell bestreitet dies und war am 12. Februar von all seinen DFB-Ämtern zurückgetreten.
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