Gute Ausgangsposition für HSV, Werder und «Wölfe»
Hamburg (dpa) - 11.03.2010, 23:13 Uhr
Die Werder-Spieler feiern den Führungstreffer gegen die Spanier.
Der Hamburger SV hat das Tor zum Viertelfinale in der Europa League weit aufgestoßen, Werder Bremen und der VfL Wolfsburg sich mit Auswärts-Unentschieden sehr gute Ausgangspositionen verschafft. Die Hamburger kamen im Achtelfinal-Hinspiel daheim zu einem 3:1 (2:1) über den RSC Anderslecht und können sich damit im Rückspiel in einer Woche sogar eine knappe Niederlage leisten. Meister Wolfsburg erkämpfte sich bei Rubin Kasan in Russland ein 1:1 (0:1). Auch das Gastspiel von Bremen beim FC Valencia endete 1:1 (1:0). In Hamburg sorgten Joris Mathijsen (23. Minute), Ruud van Nistelrooy (40.) und Kapitän David Jarolim (76.) für die Tore gegen Anderlecht. Vor 34 921 Zuschauern war der Gegentreffer von Jonathan Legear kurz vor dem Halbzeitpfiff unnötig. «Ich denke, dass wir mehr als als verdient gewonnen haben», sagte HSV-Trainer Bruno Labbadia. «Wir hätten sogar das vierte Tor machen müssen.»
Zwei Monate vor dem Endspiel im eigenen Stadion zeigte der HSV über weite Strecken eine gute Leistung, angetrieben vom unermüdlichen Winter-Neuzugang van Nistelrooy, der gegen die Belgier sein Startelf- Debüt gab. Coach Labbadia warnte jedoch vor dem Rückspiel in einer Woche: «Das wird noch ein heißer Tanz.» Die Partie der Bremer in Valencia war nichts für schwache Nerven, seinen Teil zur hitzigen Stimmung im Estadio Mestalla trug vor allem Schiedsrichter Martin Atkinson bei: In der 24. Minute entschied der Engländer nach einem leichtem Körperkontakt im Strafraum der Hausherren auf Strafstoß, Torsten Frings verwandelte sicher. |