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Gute Ausgangsposition für Hamburg und Wolfsburg

Hamburg (dpa) - 11.03.2010, 21:14 Uhr

Die Spieler des HSV jubeln nach dem 1:0 durch Ruud van Nistelrooy (3.v.l.).
Die Spieler des HSV jubeln nach dem 1:0 durch Ruud van Nistelrooy (3.v.l.).

Der Hamburger SV und der VfL Wolfsburg haben in der Europa League das Tor zum Viertelfinale ganz weit aufgestoßen. Der deutsche Meister aus Wolfsburg erkämpfte sich im Achtelfinal-Hinspiel ein 1:1 (0:1) bei Rubin Kasan.

Ausgerechnet der vom FC Schalke umworbene Zvjezdan Misimovic (67.) erzielte das wichtige Auswärts-Tor der Niedersachsen im Duell mit dem russischen Meister.

In Hamburg gegen den RSC Anderlecht sorgten Joris Mathijsen (23.), Ruud van Nistelrooy (40.) und Kapitän David Jarolim (76.) für die Tore. Vor 34 921 Zuschauern war der Gegentreffer von Jonaathan Legear Sekunden vor dem Halbzeitpfiff unnötig. «Ich denke, dass wir mehr als als verdient gewonnen haben. Wir hätten sogar das vierte Tor machen müssen», sagte HSV-Trainer Bruno Labbadia.

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Zwei Monate vor dem Endspiel in Hamburg zeigte der HSV über weite Strecken eine starke Leistung. Im Rückspiel in einer Woche beim Tabellenführer der belgischen Jupiler League kann sich das Team damit auch eine Niederlage mit einem Tor Differenz leisten, um weiter vom großen Auftritt am 12. Mai träumen zu dürfen.

Im Duell der Champions-League-Absteiger Kasan und Wolfsburg, den beiden Überraschungs-Titelträger ihrer Länder, gab es keine Fußball-Feinkost zu sehen. Das lag aber nicht an den Spielern, sondern eher an den schlechten Platzverhältnissen. Durch den Treffer seines bosnischen Regisseurs Misimovic verschafften sich die Wolfsburger eine günstige Ausgangsposition für das Rückspiel am 18. März in der heimischen VW-Arena. Christian Noboa (29.) hatte den russischen Champion vor 9000 Zuschauern in Führung gebracht.

Für das etwas glückliche 1:0 der Hamburger sorgte Abwehrchef Mathijsen nach einem Schnitzer der Gäste. Mit seinem ersten Tor für den HSV in der Europa League schaffte van Nistelrooy dann mit einem Kunstschuss das 2:0. «Bei so einem Tor muss man auch ein bisschen Glück haben», sagte der Niederländer. Dass die Pausen-Führung doch nicht sonderlich beruhigend ausfiel, lag an Legear, der Sekunden vor dem Halbzeitpfiff einen Freistoß unhaltbar für HSV-Keeper Frank Rost in den Winkel zirkelte. Jarolim war dann per Volleyschuss zum 3:1 erfolgreich. In den Schlussminuten mussten die Hausherren zwar noch einige Angriffe der Gäste überstehen, retteten das Ergebnis schließlich aber über die Zeit.


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