Bayer bleibt vorne - Bayern nur zwei Tore zurück
Hamburg (dpa) - 06.02.2010, 20:29 Uhr
Die Münchener Spieler bejubeln das Tor von Daniel van Buyten zur 2:0-Führung.
Bayer Leverkusen hat den FC Bayern München im Kampf um die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga noch einmal in Schach gehalten, doch der nun punktgleiche Rekordmeister liegt nur noch um zwei Tore zurück. Die Mannschaft von Jupp Heynckes kam zwar am 21. Spieltag beim VfL Bochum nicht über ein 1:1 hinaus, bleibt aber dennoch dank der etwas besseren Tordifferenz vor den Münchnern, die mit dem 3:1 bei Titelverteidiger VfL Wolfsburg schon zum achten Mal in Folge siegreich blieben. Wie die Werkself ließ auch der FC Schalke 04 mit dem 0:0 beim SC Freiburg Punkte liegen. Trotz des ersten Punktverlustes in der Rückrunde ist Herbstmeister Leverkusen auf dem Weg, die Rekordmarke von Bayern München aus der Spielzeit 1988/89 zu knacken. Nach dem Remis im rewirpower-Stadion fehlen der Werkself noch zwei Spiele, um die Marke von 23 ungeschlagenen Partien zu erreichen, die die Bayern vor 21 Jahren vom Start weg verbuchten. Der Treffer von Eren Derdiyok (45. Minute) reichte nicht für den fünften Sieg in Serie, Zlatko Dedic (68.) gelang noch der Ausgleich für den kampfstarken VfL.
Der Meister konnte den Siegeszug des Rekordchampions nicht stoppen. Mit dem 3:1 in der Volkswagen-Arena feierten die Bayern den achten Erfolg in Serie und nahmen zugleich eindrucksvoll Revanche für die blamable 1:5-Niederlage in Wolfsburg vor einem Jahr. Arjen Robben (2.), Daniel van Buyten (26.) und Andrea Barzagli mit einem Eigentor (57.) machten den nächsten Dreier für das Team von Louis van Gaal perfekt. Dagegen setzten die «Wölfe» auch unter Interimscoach Lorenz- Günther Köstner ihre Talfahrt fort und blieben zum neunten Mal sieglos. Grafite, der mit einem Strafstoß an Jörg Butt scheiterte (66.), gelang in der Schlussminute nur noch der Anschluss. Die Schalker ließen mit dem 0:0 im badenova-Stadion Federn im Titelkampf. Die Gelsenkirchener ärgerten sich vor allem über einen nicht gegebenen Kopfball-Treffer von Marcelo Bordon (47.). Der von der Torlatte nach unten prallende Ball hatte die Linie überschritten. Mit der Nullnummer blieben die Freiburger zum fünften Mal nacheinander vor heimischer Kulisse ohne eigenen Treffer. |