Präsident Viktor Juschtschenko, der am vergangenen Sonntag das für 30 Millionen Euro renovierte Stadion in Charkow eröffnet hatte, äußerte sich erleichtert. «Das ist ein Sieg für die ganze Ukraine. Die EURO 2012 ist unser nationales Projekt», sagte Juschtschenko und versprach: «Alle Vorbereitungen werden rechtzeitig und gut abgeschlossen.» Darauf wird die UEFA auch nach der endgültigen Festlegung der Spielorte ein wachsames Auge haben. «Es gibt für die Gastgeberstädte und die Regierung in der Ukraine noch ganz viel zu tun, um die Anforderungen für solch eine Veranstaltung zu erfüllen. Die UEFA wird die Vorbereitungen weiterhin ganz genau verfolgen», hieß es in einer Pressemitteilung der Europäischen Fußball-Union. Ungeachtet der vielen Probleme fand Platini auch lobende Worte für die Gastgeber der EM, für die die Qualifikationsgruppen am 7. Februar 2010 in Warschau ausgelost werden. «Obwohl Polen und die Ukraine von der weltweiten Wirtschaftskrise besonders betroffen sind, haben beide Länder viel Geld in neue Stadien und die Infrastruktur investiert. Das war sehr beeindruckend. Dadurch ist es gelungen, eine zwischen beiden Ländern ausgewogene Veranstaltung zu ermöglichen», sagte der UEFA-Präsident. Erleichterung herrschte auch beim Co-Gastgeber Polen. «Beide Länder haben einen vergleichbar schwierigen Weg zurückgelegt», sagte Ministerpräsident Donald Tusk dem Fernsehsender TVN24, «nun ist alles wieder im Lot.»
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