FC Bayern steht im Achtelfinale - 5:1 gegen Tel Aviv
München (dpa) - 23.11.2004, 23:02 Uhr
Die Bayern-Spieler freuen sich über einen Treffer gegen Maccabi Tel Aviv.
Mit einem Rekordsieg und spielerischer Leichtigkeit ist der FC Bayern München ins Achtelfinale der Champions League eingezogen. Im letzten Heimspiel der Vorrunde buchte der deutsche Fußball-Rekordmeister durch ein souveränes 5:1 (3:0) gegen Außenseiter Maccabi Tel Aviv die noch nötigen drei Punkte und sicherte sich den zweiten Platz in der Gruppe C hinter Juventus Turin. Beim Schützenfest vor 45 000 begeisterten Zuschauern im Olympiastadion trafen Claudio Pizarro (12. Minute), Hasan Salihamidzic (37.), Torsten Frings (44.) und Roy Makaay (71./80.) zum 30. Heimsieg der Bayern in der europäischen Königsklasse. Für die Israelis erzielte Baruch Dego per Foulelfmeter (3:1/55.) das erste Auswärtstor in der Champions League. Die Bayern treffen damit Ende Februar im Achtelfinal-Hinspiel vor eigenem Publikum auf einen Gruppensieger. Mit 5:1 hatte der Bundesliga-Tabellenführer schon 1997 gegen Paris St. Germain und 2001 gegen Spartak Moskau gewonnen.
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«Die Mannschaft hat von der ersten Sekunde an sehr konzentriert gespielt, war sehr laufstark. Das 5:1 war auch in dieser Höhe verdient», meinte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge und befand: «Dieses Jahr sind wir locker durchgekommen.» Auch Franz Beckenbauer lobte: «Die Mannschaft hat nie irgendeinen Zweifel aufkommen lassen, wer der Herr im Hause ist.» Für Trainer Felix Magath zählte auch, dass man im letzten Gruppenspiel bei Ajax Amsterdam «ganz befreit aufspielen» kann. Magath vertraute seinem in der Bundesliga zuletzt so überzeugenden Team: Zum dritten Mal begannen die Bayern genau in der gleichen Besetzung. Makaay biss die Zähne zusammen und spielte trotz seiner Knöchelblessur. Bis zu seinem fünften und sechsten Saisontreffer in der Champions League sah man vom Top-Torjäger allerdings ungewohnt wenig - dafür ein starkes Stück von Pizarro: Der Peruaner setzte sich mit einem kraftvollen Antritt durch und zog dann aus 20 Metern ab - sein 14. Europapokal-Tor schlug unhaltbar im Winkel ein. Auch das 2:0 von Salihamidzic war wie ein «Befreiungsschlag» nach langer Durststrecke: Beide Torschützen hatten seit über zwei Jahren in der «Königsklasse» nicht mehr getroffen. |