Mannheim (dpa) - 05.01.2009, 22:56 Uhr
Steinadler «Attila» ist das Maskottchen von Turniersieger Eintracht Frankfurt.
Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat das Hallenturnier um den Harder 13 Cup in Mannheim gewonnen.
Die Hessen, die zuvor bereits in Halle/Westfalen erfolgreich waren, setzten sich in der mit 12 000 Zuschauern ausverkauften SAP- Arena gegen den Lokalmatadoren SV Walhof Mannheim aus der Regionalliga Süd mit 4:3 durch. Erstliga-Herbstmeister 1899 Hoffenheim sicherte sich den dritten Platz mit einem 3:1 gegen Bröndby IF Kopenhagen, Spitzenreiter der dänischen Liga. Trainer Ralf Rangnick war nur bedingt zufrieden. «Wir haben attraktiven Hallenfußball geboten, uns aber auch selbst um den Lohn gebracht. Wir hätten gewinnen müssen», sagte der 1899-Chefcoach.
Im Halbfinale hatte Mannheim mit dem 3:2 im Neunmeterschießen gegen den Turnierfavoriten Hoffenheim für die Überraschung und Zornesfalten bei Rangnick gesorgt. Wenige Sekunden vor Schluss hatte Marco Rummenigge, Sohn von Ex-Profi Michael Rummenigge, noch den Ausgleich für den Underdog aus der Regionalliga Süd erzielt. Im Neunmeterschießen reichte den Waldhof-Buben gegen den «großen» Nachbarn ein Fehlschuss von Andreas Beck zur Überraschung, da nützten die Kabinettstückchen des überragenden Brasilianers Carlos Eduardo nichts. Das zweite Halbfinale war eine klare Angelegenheit für Eintracht Frankfurt mit dem 5:2 gegen Kopenhagen.