Bayern gegen HSV zum Bundesliga-Auftakt
Frankfurt/Main (dpa) - 01.07.2008, 14:16 Uhr
Franck Ribery möchte die Meisterschale mit dem FC Bayern gerne behalten.
Meister FC Bayern München und sein neuer Trainer Jürgen Klinsmann eröffnen die 46. Saison der Bundesliga mit dem Klassiker gegen den Hamburger SV. «Wir freuen uns, dass es gleich richtig in die Vollen geht», kommentierte Klinsmann zwei Monate vor seinem Bundesliga-Einstand als Coach. «Das ist doch großartig, ein echtes Highlight. Ich freue mich riesig auf das Spiel», lautete die Reaktion von HSV-Kapitän Rafael van der Vaart auf die Auftaktpartie des Fußball-Jahres 2008/2009 am 15. August (20.30 Uhr). Die Deutsche Fußball Liga (DFL), die am Dienstag in Frankfurt/Main den Spielplan mit den 306 Partien vorstellte, will ihren Expansionskurs fortsetzen und verspricht sich für die erste und zweite Liga wieder Rekorde bei Besucherzahlen, Einnahmen und im Sponsoring. «Die kommende Saison verspricht, ein echter Zuschauermagnet zu werden», sagte Tom Bender, Geschäftsführer für Marketing und Kommunikation.
Bender verwies dabei auf die drei attraktiven Aufsteiger Borussia Mönchengladbach, 1. FC Köln und 1899 Hoffenheim. Köln als Gründungsmitglieder und erster Meister der Bundesliga (1964) spielt zum Auftakt beim VfL Wolfsburg. «Einen Aufsteiger wie den 1. FC Köln gleich zu Beginn der Saison hätte ich nicht unbedingt gebraucht», meinte VfL-Coach Felix Magath. Neuling Hoffenheim tritt bei Energie Cottbus an, und Mönchengladbach empfängt den VfB Stuttgart. Außerdem kommt es zum West-Derby Bayer Leverkusen gegen Borussia Dortmund. Die genauen Ansetzungen werden in der nächsten Woche festgelegt. 45 Tage vor dem ersten Anstoß schürte die DFL die ohnehin hohen Erwartungen im Land des Vize-Europameisters. Die Rekordzuschauerzahl von 17,2 Millionen (Durchschnitt pro Spiel: 39 000) in der 1. und 2. Liga aus der vergangenen Saison soll noch übertroffen werden. Die 36 Vereine planen mit Zuschauereinnahmen in Höhe von 242 Millionen Euro (zuletzt 235), an Sponsorengeldern sollen 483 Millionen Euro (430) fließen. Und auch beim Trikotsponsoring rechnet der Dachverband des Profifußballs mit einer Steigerung von 17 Prozent. Nach DFL-Angaben ist die Bundesliga regelmäßig in 171 Ländern im Fernsehen zu sehen und hat in Deutschland einen Bekanntheitsgrad von 99,5 Prozent. |