Sammer bleibt bis 2013 DFB-Sportdirektor
Frankfurt/Main (dpa) - 01.06.2008, 09:59 Uhr
Matthias Sammer hat seinen Vertrag als Sportdirektor des DFB verlängert.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Vertrag mit Sportdirektor Matthias Sammer vorzeitig um zwei Jahre bis 2013 verlängert und damit ein klares Zeichen für die Fortsetzung der intensiven Nachwuchsförderung gesetzt. «Als Sportdirektor hat er sich klar positioniert und schnell erkannt, dass gezielte und moderne Nachwuchsarbeit für einen Verband eine wichtige Basis für alle Aktivitäten ist», lobte DFB-Präsident Theo Zwanziger den 74-maligen Nationalspieler und Europameister von 1996. Sammer hatte den neu geschaffenen Posten des Sportdirektors am 1. April 2006 angetreten und zunächst einen Fünfjahresvertrag bis 2011 unterschrieben. «Von meiner Seite aus ist die Vertragsverlängerung ein klares Bekenntnis zur Arbeit im DFB und Position des Sportdirektors», sagte der 40-Jährige, der sich speziell um die Nachwuchsarbeit und die Trainer-Ausbildung kümmert.
«Wir konnten in den beiden ersten Jahren meiner Tätigkeit viele Akzente setzen und manches bewegen. Das Ziel der gemeinsamen Fußball- Philosophie muss es immer sein, dass für unsere A-Nationalmannschaft als Aushängeschild des DFB durch unsere Arbeit bestmögliche Voraussetzungen geschaffen werden, mit attraktiven und erfolgreichen Leistungen die Herzen der Fans zu gewinnen», stellte er fest. DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach bescheinigte dem Sachsen bislang eine hervorragende Arbeit. «Er ist innerhalb kurzer Zeit zum Gesicht des Nachwuchsfußballs in Deutschland geworden», sagte Niersbach. Bei der Reform der Fußball-Lehrer-Ausbildung, der Vorstellung seiner Ausbildungskonzeption oder der Umstrukturierung der Jugend-Nationalmannschaften habe sich Sammer mit hohem Aufwand und großer Fachkompetenz stets dafür eingesetzt, dass der Leistungsgedanke im Mittelpunkt stehe. «Mit seinen Ideen und Entscheidungen hat er deutlich gemacht, dass er Dinge klar analysiert und dann die richtigen Konsequenzen daraus zieht. Die Nachwuchsarbeit im DFB hat davon profitiert, und vieles ist dadurch noch professioneller geworden als ohnehin schon», erklärte Niersbach. |