«Wir freuen uns sehr über die Entscheidung der UEFA und sind auch dankbar, dass es die Bundesregierung durch ihre Kooperation in Steuerfragen erst ermöglicht hat, dass das UEFA-Exekutivkomitee den Zuschlag nach Deutschland geben konnte», sagte Zwanziger. Erst durch die Aufhebung der Quellensteuer für entsprechende Anlässe war eine deutsche Bewerbung möglich geworden, da die UEFA dies zur Bedingung gemacht hatte. 2006 waren Hamburg und Berlin aus diesem Grund gescheitert. Die Endspiele wurden damals für die Jahre 2008 und 2009 an Moskau und Rom (Champions League) sowie Manchester und Istanbul (UEFA-Cup) vergeben. Auch bei der Deutschen Fußball Liga herrschte Zufriedenheit über den Zuschlag. «Wir freuen uns, dass wieder eine Bundesliga-Stadt Austragungsort eines UEFA-Cup-Endspiels wird. Wir sehen uns in unseren gemeinsamen Bemühungen mit dem DFB in Sachen Quellensteuer bestätigt. Es hat sich gezeigt, dass der Dialog von Fußball und Politik auch in schwierigen Zeiten etwas bewirken kann», sagte Liga- Präsident Reinhard Rauball. Hamburg hatte bislang international durch die Ausrichtung von WM- Spielen 1974 und 2006 sowie EM-Partien 1988 im Fußball-Mittelpunkt gestanden. Bei der EM vor 20 Jahren hatte die Niederlande im damaligen Volksparkstadion Gastgeber Deutschland im Halbfinale mit 2:1 besiegt. Bei der WM 1974 schlug die DDR die BRD durch das legendäre Sparwasser-Tor mit 1:0. 2006 fand unter anderem das WM- Viertelfinale zwischen dem späteren Titelträger Italien und der Ukraine in Hamburg statt. Bei seiner Sitzung in Liechtensteins Hauptstadt Vaduz hat das Exekutivkomitee der UEFA unter anderen noch folgende Entscheidungen getroffen: Gastgeber U19-Europameisterschaft 2010: Frankreich Gastgeber U17-Europameisterschaft 2010: Liechtenstein Gastgeber Frauen-U17-Europameisterschaft 2009: Nyon/Schweiz Suspendierung des Albanischen Fußball-Verbandes nach entsprechender FIFA-Richtlinie
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