Der Karlsruher SC zog durch ein 3:0 (1:1, 1:1, 0:0) im Elfmeterschießen gegen den Bundesliga-Aufsteiger FSV Mainz ins Achtelfinale ein. «Wir haben vieles richtig gemacht. Das Entscheidende allerdings falsch», resümierte FSV-Trainer Jürgen Klopp. Held des Abends war der KSC-Torhüter Markus Miller, der beim Elfmeterschießen zwei Schüsse parierte. «Es war wichtig für die Mannschaft, einen großen Gegner geschlagen zu haben», freute sich Trainer Lorenz-Günther Köstner. Der VfL Bochum verabschiedete sich 48 Stunden nach dem Bundesliga- Unentschieden (1:1) an gleicher Stätte mit einer 2:3 (2:2, 1:1)- Niederlage nach Verlängerung beim SC Freiburg aus dem Wettbewerb. Der Sportclub feierte Regis Dorn, den Torschützen zum 2:2 (65.) und 3:2 (116.). «Wenn ich gut spiele, komme ich automatisch näher an die erste Mannschaft», sagte der blonde Franzose, den die Zuschauer mit «Allez les Bleus»-Rufen gefordert hatten. SC-Coach Volker Finke sieht ihn jedoch weiter in der Jokerrolle. «Ich möchte das pflegen, solange es erfolgreich ist.» Arminia Bielefeld tat sich trotz einer 2:0-Führung nach bereits 100 Sekunden beim 4:2 (0:3) gegen die Regionalliga-Amateure des 1. FC Köln sehr schwer. Der Bundesliga-Aufsteiger durfte sich zwar über einen Geldregen von 400 000 Euro freuen, musste den Einzug ins Achtelfinale aber teuer bezahlen. Marco Küntzel zog sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu und fällt nach Angaben von Trainer Uwe Rapolder «zwei bis drei Wochen» aus. Passend zu einem packenden Pokalabend mit Außenseiter-Siegen setzten sich im Zweitliga-Duell zwischen Aufstiegsaspirant 1860 München und Kellerkind Eintracht Trier die Gäste mit einem 4:3 (0:0)- Sieg im Elfmeterschießen durch.
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