«Club» in Jena blamiert - Fünf Bundesligisten weiter
Hamburg (dpa) - 31.10.2007, 21:46 Uhr
Nürnbergs Marek Mintal (l) kann sich nicht gegen Jan Simak durchsetzen.
Cup-Verteidiger 1. FC Nürnberg hat sich in der 2. Runde des DFB-Pokals blamiert. Die Franken verloren beim Zweitligisten Carl Zeiss Jena mit 4:5 im Elfmeterschießen und schieden aus dem Wettbewerb aus. Vorjahres-Finalist VfB Stuttgart kam erst nach Verlängerung zu einem 3:2 gegen den SC Paderborn. Außerdem erreichten die Bundesligisten Borussia Dortmund (2:1 gegen Eintracht Frankfurt), Werder Bremen (4:0 über den MSV Duisburg), Hamburger SV (3:1 gegen den SV Freiburg) und Arminia Bielefeld (2:1 nach Verlängerung bei TuS Koblenz) die nächste Runde. Nach dem Wuppertaler SV und Werder Bremens Amateuren zog Rot-Weiss Essen mit dem 2:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern als dritter Drittligist in die Runde der letzten 16 ein, die an diesem Donnerstag ausgelost wird. Dank einer Steigerung in den zweiten 45 Minuten kam Werder Bremen gegen Duisburg zu einem am Ende souveränen Erfolg. Tim Borowski (59.), Hugo Almeida (68.), Markus Rosenberg (79.) und John Mosquera (87.) machten für die Hanseaten alles klar. Wesentlich mehr Mühe hatte Borussia Dortmund mit dem Liga-Rivalen Frankfurt, der durch Ioannis Amanatidis (11.) früh in Führung ging. Doch durch Markus Brzenskas Treffer unmittelbar nach der Halbzeit und Mladen Petric (64.) wendete der BVB noch das Blatt.
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Auch der Hamburger SV ließ sich gegen den SC Freiburg vom frühen Rückstand durch Karim Matmour (12.) nicht schocken. Piotr Trochowski (17.), Ivica Olic (52.) und Rafael van der Vaart (90./Elfmeter) schossen den HSV gegen den Zweitliga-Zweiten eine Runde weiter. Am Rande einer Blamage stand der kriselnde VfB Stuttgart gegen Zweitliga-Schlusslicht SC Paderborn. Nach einem Doppelschlag durch Thomas Hitzlsperger (31./36.) kamen die Westfalen durch Erwin Koen (66.), dessen Freistoß Torwart Raphael Schäfer ins eigene Netz lenkte, und Nils Döring (69.) zum Ausgleich. Erst zwei Minuten vor Ende der Verlängerung bewahrte Mario Gomez die Schwaben vor dem drohenden K.o. |