Ein erfreulicheren Abend hatte Werder Bremens Ivan Klasnic. Der kroatische Nationalspieler feierte mit Bremens Regionalliga-Team ein 4:2 nach Elfmeterschießen gegen den Zweitligisten FC St. Pauli. Gegen seinen ehemaligen Club absolvierte Klasnic sein erstes Pflichtspiel seit dem 17. Dezember 2006. Im März war dem Stürmer eine fremde Niere eingepflanzt worden. «Wenn ich nicht hätte spielen müssen, hätte ich wohl geweint», sagte Klasnic nach seinem 67-Minuten-Einsatz. Auch der FC Schalke 04 hat mit dem 2:0 nach Verlängerung gegen Hannover 96 wieder für ein positives Erlebnis gesorgt. «Wir wissen ja alle, was passiert wäre, wenn wir nicht gewonnen hätten», sagte Mittelfeldspieler Fabian Ernst nach den glanzlosen Sieg. Angesichts des drohenden Ausscheidens in der Champions-League und des enttäuschenden fünften Platzes in der Bundesliga hofft Trainer Mirko Slomka durch die Qualifikation für das Achtelfinale auf das Ende der Nackenschläge. «Das wird uns Auftrieb geben», sagte Slomka. Ebenso im Aufwind befindet sich Wolfsburgs Ashkan Dejagah. Der Deutsch-Iraner war mit seinem Treffer beim 1:0-Erfolg in Karlsruhe Matchwinner für den VfL. Wegen seiner Absage für das U21-Länderspiel in Israel hatte Dejagah zuletzt für Schlagzeilen gesorgt. Beim KSC schoss der Youngster im dritten Spiel in Serie ein Tor. Vom attraktiven Gegnern aus der Bundesliga träumen 1860 München und 1899 Hoffenheim, die sich in reinen Zweitligaduellen jeweils mit 2:1 durchsetzten. Die Löwen gewannen gegen den Absteiger FSV Mainz und der Emporkömmling aus Hoffenheim feierte einen glücklichen Sieg gegen Fürth.
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