Dieter Hoeneß hat die Deutsche Fußball-Liga (DFL) erneut für ihre unflexible Haltung bei der gewünschten Verlegung des Meisterschafts-Heimspiels von Hertha BSC gegen den FSV Mainz 05 attackiert.
Die Berliner müssen schon 46 Stunden nach dem UEFA-Pokal-Spiel bei Halmstads BK (1:0) wieder in der Bundesliga antreten. Ein Antrag des Hauptstadtclubs auf Verlegung sei «angeblich» (Hoeneß) am Veto der TV-Stationen gescheitert. «Das stimmt aber nicht», sagte der Hertha-Manager, alle beteiligten TV-Sender hätten einem Spiel am Sonntag zugestimmt.
«Die DFL und Mainz haben die Chance verpasst, sich für den Fußball zu entscheiden», kritisierte Hoeneß die Formalien, wies aber zugleich darauf hin, dass die Mainzer von der DFL wohl zu spät informiert worden seien. Der Bundesliga-Kontrahent hatte daraufhin die fortgeschrittene Reiseplanung auch der Fans als Argument gegen eine Verlegung eingebracht. Über eine Woche hatte Hertha mit der DFL und Mainz zäh um die Verschiebung der Partie um 26 Stunden gerungen.
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Hertha-Trainer Falko Götz will auf Grund der ungewöhnlich kurzen Regenerationszeit auch die Spieler mit in die Aufstellungs-Planungen für die Mainz-Partie einbeziehen. «Ich werde in die Mannschaft hinein fragen, wer müde ist», sagte er. Allerdings wolle er nicht das ganze Team neu besetzten und kündigte lediglich zwei, drei Veränderungen an. Die in Schweden fehlenden Niko Kovac und Marko Pantelic stehen wieder zur Verfügung, der verletzte Gilberto fällt weiter aus.