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Ballack verteidigt Klinsmann - Eigene Zukunft offen

Gelsenkirchen (dpa) - 16.10.2005, 11:29 Uhr

Michael Ballack während einer Pressekonferenz in München.
Michael Ballack während einer Pressekonferenz in München.

Nach dreiwöchiger Verletzungspause meldete sich Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack mit einem klaren Bekenntnis zu Bundestrainer Jürgen Klinsmann zurück.

«Natürlich war klar, dass Kritik kommt nach den beiden Länderspielen. Aber was Klinsmann macht, ist seine Sache. Er ist verantwortlich dafür, dass eine gute Mannschaft auf dem Platz steht, und das hat er größtenteils geschafft», sagte der Mittelfeldspieler des FC Bayern München nach dem 1:1 beim FC Schalke 04 im Interview der ARD-«Sportschau».

«Wir haben mit der Nationalmannschaft auch sehr gute Spiele gemacht. Wir müssen alle zusammenhalten, dann kommen wir auch aus diesem kleinen Tal heraus», befand der Spielführer, der im November beim Länderspiel gegen Frankreich wieder ins Nationalteam zurückkehrt. Gegen den ehemaligen Welt- und Europameister ist die DFB-Elf dann erneut gefordert. «Sicherlich steigen die Erwartungen an die Mannschaft, je näher die WM rückt. Aber wenn wir vor dem Turnier zwei oder drei Wochen zusammen sind, können wir sicher auch was bewegen», sagte der Bayern-Profi.

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Vor dem Schlagerspiel des FC Bayern in der Champions League gegen Juventus Turin konnte der Spielmacher der Münchner in Gelsenkirchen nach überstandener Grippe erstmals wieder 90 Minuten spielen. «Da kann man nicht erwarten, dass er sofort den Rhythmus bestimmt. Mir wäre es lieber, er hätte schon im Länderspiel gegen China gespielt», sagte Trainer Felix Magath. Ballack selbst war froh, dass er durchgehalten hat. «Zum Schluss war es schon ein bisschen hart.»

Über die Zukunft des bis 30. Juni 2006 bei Bayern unter Vertrag stehenden Nationalspielers könnte bereits einen Tag nach dem Champions-League-Spiel eine Entscheidung fallen. Ballack bestätigte, dass ein Gespräch mit der Vereinsführung vereinbart sei. Englische Zeitungen berichteten jüngst über einen möglichen Transfer zu Manchester United. Wechselabsichten oder eine mögliche Vertragsverlängerung in München wollte der Bayern-Profi nicht kommentieren. «Wir werden sehen, was bei dem Gespräch herauskommt», sagte Ballack.


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