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Wontorra nimmt Anspielung öffentlich zurück

Ismaning (dpa) - 25.09.2005, 12:48 Uhr

Jörg Wontorra gestikuliert während der Sendung
Jörg Wontorra gestikuliert während der Sendung "Doppelpass" im April.

Sportmoderator Jörg Wontorra hat sich in der DSF-Sendung «Doppelpass» öffentlich bei Schalkes Manager Rudi Assauer entschuldigt und die eine Woche zuvor gemachten Anspielungen auf dessen Alkoholkonsum zurückgenommen.

«Ich möchte mich ganz offiziell entschuldigen. Sorry Rudi», erklärte der 57 Jahre alte Wontorra, der betonte, er kenne Assauer schon seit 20 Jahren und habe sich mit ihm ausgesprochen. Damit ist die Angelegenheit, die unter der Woche für Aufsehen gesorgt hatte, für beide Seiten erledigt.

Der Manager des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 hatte eine öffentliche Richtigstellung gefordert, nachdem Wontorra in der DSF-Diskussionsrunde Anspielungen auf dessen Trinkgewohnheiten («Voll dabei») gemacht hatte. Das DSF hatte sich sogleich von Wontorra distanziert, ihm zwei Tage später eine Abmahnung erteilt und wie Assauer eine öffentliche Erklärung gefordert. Der Moderator hatte sich bereits persönlich bei Assauer für seinen «Blackout» entschuldigt. «Ich habe die Entschuldigung angenommen mit dem Hinweis, dass der Vorwurf in der nächsten Sendung gerade gerückt wird», so Assauer.

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«Das war absolut nicht in Ordnung. Seine Äußerungen haben mir und dem Verein geschadet», betonte Assauer im «Aktuellen Sportstudio» des ZDF. «Dass ich ein Lebens-bejahender Mensch bin, weiß jeder. Aber mich in eine Ecke zu stellen, gehört sich nicht», so der 61-Jährige, der erneut seinen Willen bekräftigte, bis zum Ende seines Vertrages 2008 als Manager des Revierclubs zu arbeiten. «Andreas Müller wird mein Nachfolger. Das ist so vorgesehen», meinte Assauer. Einen vorzeitigen Rückzug oder Wechsel ins Präsidentenamt des Clubs schloss er aber nicht gänzlich aus. Eines aber sei sicher: «Es ist völlig ausgeschlossen, für einen anderen Verein zu arbeiten.»


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