Von höheren Zielen mag Cottbus-Coach Rudi Bommer allerdings noch nichts hören: «Wir haben jetzt zehn Punkte. Wenn wir die aus den nächsten vier Spielen noch mal holen könnten, sieht es gut aus.» Auch vor dem Gegner äußert Bommer höchsten Respekt: «Das wird ein ganz schweres Spiel. Frankfurt steht kompakt und lauert auf Konter, das spielen sie ganz konsequent.» Der schon vierfache Torschütze Boubacar Sanogo soll es für Cottbus vor eigenem Publikum wieder richten. In Lauerstellung befinden sich die Bundesliga-Absteiger Hertha BSC (6.) und 1. FC Kaiserslautern (5.), die vor wegweisenden Heimspielen stehen. Nach dem befreienden 2:1-Sieg im Hauptstadt-Derby gegen Union Berlin lobte Hertha-Coach Jos Luhukay besonders, dass seine Spieler «als Team aufgetreten» waren. Nun soll gegen den forschen Neuling VfR Aalen nachgelegt werden, um «auch in der Tabelle» den nächsten «Schritt in die richtige Richtung» zu machen, wie Luhukay hofft. Eine klare Sache scheint auf dem Papier die Aufgabe für die Lauterer im Heimspiel gegen den noch punktlosen MSV Duisburg zu sein. Aber aufgepasst: Der Tabellenletzte hofft bei der Premiere von Kosta Runjaic auf den Trainerwechsel-Effekt. Der neue, selbst ernannte «No-Name-Trainer» will auf dem Betzenberg zunächst einmal Wert auf mehr defensive Stabilität legen, was nach zwölf Gegentoren in vier Spielen einleuchtet: «Es dürfte jedem klar sein, dass in der aktuellen Situation die Defensivarbeit besonders wichtig ist.»
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