16 EM-Spieler standen zum Saisonauftakt gegen den zweimaligen Weltmeister Argentinien im 18-Mann-Kader. Auch mit den fehlenden Bayern-Spielern Manuel Neuer, Philipp Lahm, Mario Gomez und Bastian Schweinsteiger plant Löw weiter. «Er war ein wichtiger Spieler, auch wenn er nicht ganz die Topform hatte, weil er wahnsinnig ehrgeizig war und diesen Titel holen wollte. Deshalb habe ich das nicht bereut», verteidigte der DFB-Chefcoach nochmals das Festhalten während der EM am nicht fitten Vizekapitän Schweinsteiger, der bei der WM in Brasilien kurz vor seinem 30. Geburtstag stehen wird. Bei Spielern wie Per Mertesacker oder auch Lukas Podolski, die über Jahre zum Stammpersonal des schwarz-rot-goldenen Teams gehörten, werden die kommenden Monate entscheiden, ob die Auswahlkarriere noch weiter geht. Nur Stammplätze bei ihrem Club FC Arsenal können beiden weitere Einladungen von Löw sichern. Neue junge Talente wie den Schalker Julian Draxler (18) oder den Dortmunder Ilkay Gündogan (21) hat Löw schon herangezogen. Andere wie Mario Götze (20), André Schürrle (21) und Marco Reus (23) lauern sogar auf den Durchbruch in die Startelf. «Sie werden verstärkt eine Chance bekommen», kündigte Löw an. Für einige etablierte Spieler könnte der lange Weg bis nach Brasilien vorzeitig enden. Die WM-Qualifikationsspiele der Nationalmannschaft: 07.09.2012 Deutschland - Färöer (Hannover) 11.09.2012 Österreich - Deutschland (Wien) 12.10.2012 Irland - Deutschland (Dublin) 16.10.2012 Deutschland - Schweden (Berlin) 22.03.2013 Kasachstan - Deutschland (Astana) 26.03.2013 Deutschland - Kasachstan (Nürnberg) 06.09.2013 Deutschland - Österreich (München) 10.09.2013 Färöer - Deutschland (Tórshavn) 11.10.2013 Deutschland - Irland (Köln) 15.10.2013 Schweden - Deutschland (Ort offen) Nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt für die Endrunde der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien
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