Er nahm die Vereinsführung in die Pflicht, die durch den Wiederaufstieg erzeugte Euphorie nicht verpuffen zu lassen. «Es ist kein Kompromiss zu sagen, wir wursteln uns jetzt mal bis Dezember durch», erklärte Veh. «Ich muss Ideen haben, wo ich hinkommen will. Ich verlange ja keine utopischen Dinge. Ich verlange nur, was notwendig ist.» Bislang haben die Hessen sieben Neuzugänge für rund 4,5 Millionen Euro verpflichtet. Damit ist der Finanzrahmen laut Vorstandschef Heribert Bruchhagen ausgeschöpft. «Wir müssen erst ein bisschen verkaufen, um uns weiter zu ergänzen», erklärte der Eintracht-Boss. Mit dem Schildenfeld-Transfer ist der erste Schritt gemacht. Hübner bemüht sich seit Wochen um eine erneute Ausleihe des Mönchengladbachers Bemba Anderson, der die Abwehr in der vergangenen Zweitligasaison zusammengehalten hatte. Ein angebliches Interesse an Pedro Geromel vom Absteiger 1. FC Köln dementierte er am Donnerstag. Bruchhagen reagierte zumindest gelassen auf die Forderungen des Trainers: «Die Botschaft aus dem Trainingslager ist doch immer die Gleiche. Er hat gesagt, er macht den Job schon 22 Jahre. Ich bin noch länger dabei. Wir werden eine gute Mannschaft zusammenstellen.»
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