Frankreich war vier Tage vor dem K.o.-Spiel gegen Spanien in Donezk weit davon entfernt, wie ein Titelkandidat aufzutrumpfen und unterlag erstmals nach 23 Länderspielen ohne Niederlage. Zuletzt hatte es am 3. September 2010 gegen Weißrussland mit 0:1 eine Pleite für den Europameister von 1984 und 2000 gegeben. Dennoch überstand Frankreich erstmals seit der WM 2006 wieder die Vorrunde bei einem großen Turnier, muss im Viertelfinale aber auf den gesperrten Innenverteidiger Philippe Mexès verzichten. Der kroatische Fußballverband muss wegen des Fehlverhaltens einiger Fans eine Geldstrafe von 80 000 Euro zahlen, wie die UEFA mitteilte. Sie ahndete damit Vorkommnisse beim 1:1 im EM-Gruppenspiel gegen Italien am vergangenen Donnerstag in Posen. Es ist bereits die zweite Geldstrafe für den kroatischen Verband bei der EM. Der russische Verband legte gegen seine Bewährungsstrafe Einspruch ein. Die UEFA hatte die Russen zum Abzug von sechs Punkten in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2016 verurteilt, wenn es zu weiteren Krawallen von Fans der Sbornaja kommen sollte. Die Bewährung wurde bis zum Ende der EM-Playoffs ausgesetzt. Unbeeindruckt von der Kritik nach dem vorzeitigen EM-Aus will Polens einstiges Idol Grzegorz Lato den krisengeschüttelten Verband (PZPN) als Präsident weiterführen. Er sehe keinen Grund, zurückzutreten, sagte der frühere Torjäger in Warschau.
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