Die Steigerung um 50 000 auf 300 000 Euro für einen EM-Triumph 2012 begründete der DFB auch mit seinen höheren Einnahmen. Der europäische Dachverband UEFA schüttet ein Preisgeld von 196 Millionen Euro an die 16 Mannschaften aus. Der neue Europameister kann auf eine Prämie von bis zu 23,5 Millionen Euro kommen. Schon das Antrittsgeld beträgt acht Millionen Euro pro Verband. «Wenn die Mannschaft bei der EM erfolgreich spielt, worauf wir alle hoffen, wollen wir das gerne honorieren», hatte der inzwischen von Wolfgang Niersbach abgelöst DFB-Präsident Theo Zwanziger nach der Festlegung der Prämien für die bevorstehende EM erklärt. Schon in der Qualifikation für die EM-Endrunde in Polen und der Ukraine konnten die Nationalspieler bis zu 180 000 Euro verdienen, sofern sie bei allen zehn Partien dabei waren. Sechs Spieler kamen auf den Höchstbetrag; die Bayern-Profis Lahm, Manuel Neuer, Thomas Müller und Holger Badstuber sowie Real-Star Mesut Özil und der Kölner Lukas Podolski. Mit dem Titelgewinn 2012 könnte das Sextett seine Gesamtprämie auf die hübsche Summe von 480 000 Euro steigern. Nur bei einem Vorrunden-K.o. gegen Portugal, die Niederlande und Dänemark würden Lahm und seine 22 Kollegen leer ausgehen. Für das Erreichen des Viertelfinales zahlt der DFB 50 000 Euro, für das Halbfinale 100 000 Euro und für die Endspielteilnahme 150 000 Euro.
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