Die mit allen Stars angetretenen Portugiesen waren zwar über die gesamte Partie das dominierende Team, spielten aber zu langsam und hatten nur wenige richtige Torchancen. Gegen die defensiven Mazedonier versuchten es die «Lusos» von Trainer Paulo Bento vor allem mit Weitschüssen. Grund zum Strahlen hatte «Trap» nach dem Aufgalopp gegen Bosnien-Herzegowina. «Wir haben uns diesen Sieg verdient, weil wir über die gesamte Partie gesehen die höheren Spielanteile hatten», bilanzierte Trapattoni nach dem 1:0 in Dublin. Stürmer Shane Long (77.) vom Premier-League-Club West Bromwich Albion war das Tor des Tages gelungen. Dänemark zeigte gegen Brasilien eklatante Schwächen. Für die verjüngten Samba-Kicker trafen vor 51 000 Zuschauern im ausverkauften Stadion des Hamburger SV FC-Porto-Stürmer Hulk (8., 40.) sowie Niki Zimling (13.) mit einem Eigentor. Nicklas Bendtners Tor (70.) war für die in der Abwehr stümperhaften Dänen nur Ergebniskosmetik. Schon zur Halbzeit hatten die rund 40 000 dänischen Fans, die in kilometerlangen Auto-Kolonnen nach Hamburg gereist waren, ihre Mannschaft mit Pfiffen in die Halbzeitpause geleitet. Co-Gastgeber Polen durfte sich bei Damien Perquis bedanken. Der gebürtige Franzose erzielte beim 1:0 den einzigen Treffer (30.). Wegen seiner mangelhaften Polnisch-Kenntnisse steht Perquis allerdings unter kritischer Beobachtung der polnischen Öffentlichkeit.
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