Ein heißer Kandidat auf die freien Posten im Oberhaus bleibt Ralf Rangnick: Der Schwabe ist nach seinem Burnout-Aus bei Schalke 04 wieder einsatzfähig und wird auch in Leverkusen gehandelt. Bayer will in dieser Woche noch ein Gespräch mit Teamchef Sami Hyypiä und Trainer Sascha Lewandowski führen. Nach der Trennung von Robin Dutt hat die Werkself unter den beiden in sechs Pflichtspielen vier Siege und zwei Remis und den direkten Einzug in die Europa League erreicht. «Neben den Ergebnissen spielt auch die Arbeit mit der Mannschaft eine Rolle», sagte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler. Hyypiä sei der erste Gesprächspartner des Vereins. Der finnische Ex-Profi hat allerdings noch keinen Trainerschein. Bei Hertha BSC liegt die Planung auf Eis - bis die Relegation entschieden ist. Fest steht aber, dass Rehhagel am 15. Mai in Düsseldorf zum letzten Mal auf der Bank Platz nimmt. Auch hier sind Rangnick und Stanislawski im Gespräch. Rangnick bestätigte erste Kontakte zur Hertha, der 53-Jährige sagte aber auch: «So lange nicht geklärt ist, wie es sportlich und strukturell weitergeht, machen Gespräche noch keinen Sinn.» Beim Champions-League-Qualifikanten Borussia Mönchengladbach kam kurz das Gerücht auf, Erfolgscoach Lucien Favre könnte zum FC Bayern abwandern und dort Jupp Heynckes beerben. Doch der Schweizer soll dieser Tage seinen ohnehin bis 2013 laufenden Vertrag verlängern. Und in München will Heynckes seinen Kontrakt auf jeden Fall erfüllen - auch wenn er im Champions-League-Finale triumphieren sollte und dies ein grandioser Abgang wäre. «Ich denke nicht vorher, wir gewinnen das Endspiel oder das Pokalendspiel. Das ist mir völlig fremd, solche Gedankengänge hab ich überhaupt nicht», sagte der Trainer-Routinier.
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