Auf die Zähne beißen muss Torjäger Mario Gomez, um dessen Fitness sich Heynckes wegen einer schmerzhaften Fleischwunde am Schienbein am Montag noch sorgte. Auch Gomez erklärte die Hoffenheim-Darbietung zur Marschroute gegen Basel: «Wir müssen mit dieser Entschlossenheit, diesem Willen und diesem Engagement in das Spiel und die Zweikämpfe gehen, dann werden wir in die nächste Runde einziehen.» So unterwürfig wie vor einem Jahr bei ihrer 0:3-Niederlage im Gruppenspiel werden sich die Basler in der Allianz Arena wohl kaum noch einmal präsentierten. «Ich werde meiner Mannschaft nicht sagen, stellt euch hinten rein und mauert!», kündigte Cheftrainer Vogel an. Gemeinsam mit den früheren Bundesligaprofis Marco Streller und Alexander Frei präsentierte sich der junge Chefcoach bei der Pressekonferenz im Stadion locker und zu Großem entschlossen. «Der ersten Druckwelle des FC Bayern gilt es Stand zu halten. Dann haben wir in unseren Reihen genug 'lucky puncher', die ein Tor erzielen können», erklärte der Nachfolger von HSV-Coach Thorsten Fink. Seit 13 Pflichtspielen ist der FC Basel ungeschlagen. Auch Manchester United haben der künftige Bayern-Profi Xherdan Shaqiri und seine Kollegen schon ausgeschaltet. «Das Spiel ist für uns ein Jahrhundertspiel - wir können nur gewinnen», erklärte Kapitän Streller. Sturmpartner Frei hofft auf eine weitere Schweizer Sternstunde: «Es braucht ganz viel Schwein und ein nächstes Wunder.» Voraussichtliche Aufstellungen: FC Bayern München: Neuer - Lahm, Boateng, Badstuber, Alaba - Luiz Gustavo, Kroos - Robben, Müller, Ribéry - Gomez FC Basel: Sommer - Degen, Abraham, Dragovic, Steinhöfer - Shaqiri, Huggel, Xhaka, Stocker - Alexander Frei, Streller Schiedsrichter: Clattenburg (England)
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