Nächste Runde im Fernduell der 2. Liga
München (dpa) - 08.03.2012, 12:17 Uhr
An der Spitze der 2. Liga geht es eng zu. Noch sind die Fürther Spitzenreiter. Foto: Fabian Stratenschulte
Enger geht's fast nicht. Im Kampf um die Aufstiegsplätze in die Fußball-Bundesliga läuft auch am 25. Spieltag das Fernduell weiter. In der heißen Phase der Saison nimmt der Druck im Rennen um die Spitzenplätze weiter zu. Spitzenreiter SpVgg Greuther Fürth (50 Punkte) und der Tabellendritte SC Paderborn (49 Zähler) wollen am Freitag gegen Alemannia Aachen und den VfL Bochum vorlegen. Fortuna Düsseldorf (48 Zähler) ist am Samstag Gastgeber für den FC Erzgebirge Aue, Eintracht Frankfurt (49) läuft am Sonntag beim glücklosen Schlusslicht Hansa Rostock auf. Am Montag erwartet der FC St. Pauli (47) den Karlsruher SC. «Es wird eng bleiben bis zum Schluss», prophezeite Fürths Robert Zillner, zuletzt Torschütze beim knappen Sieg in Duisburg. «Wir müssen von Woche zu Woche schauen, es werden mehr so Spiele kommen.» Beim Heimspiel gegen den Tabellen-13. Alemannia Aachen fehlt Gerald Asamoah wegen eines Muskelfaserrisses. Die Franken hoffen, dass der ehemalige Nationalspieler für die Auswärtsaufgabe bei den Münchner «Löwen» (17. März) und das Pokal-Halbfinale gegen Meister Borussia Dortmund (20. März) wieder fit wird.
Auch die Eintracht als erster Verfolger tat sich gegen Cottbus schwer. Man müsse aber auch mal Spiele knapp gewinnen, hob Trainer Armin Veh hervor. «Das ist notwendig, sonst bleibst du nicht oben.» Es werde weiter eng zugehen im Kampf um die erste Liga. «Sicher ist Paderborn überraschend oben, die anderen habe ich da erwartet», betonte Veh, dessen Team die «Favoritenbürde» trage. «Damit ist natürlich schwerer zu leben.» Ein wenig was für die Lockerheit konnten die Hessen bei einem 6:0 (4:0) im Test gegen Hessenligisten Rot-Weiß Frankfurt tun. Paderborn muss ohne den mit 15 Treffern besten Zweitliga-Torjäger Nick Proschwitz auskommen. Er erlitt beim 3:0-Sieg in Aachen einen Jochbeinbruch. Für Proschwitz wird wahrscheinlich Matthew Taylor von Beginn an stürmen. «Wir werden bei der Laufbereitschaft keinen Millimeter nachlassen. Uns treibt die eigene Motivation an, in dieser Saison etwas Großartiges zu schaffen», sagte Trainer Roger Schmidt. |