Zunächst war Haggui nach einer Pander-Ecke hochgestiegen, köpfte aus vier Metern zur Führung ein. Danach hatte Stuttgart wenigstens ein paar starke Minuten. Doch Zieler machte Werbung in eigener Sache und hielt den Vorsprung fest. Gegen Harnik parierte der Torhüter in der 38. Minute mit einem sensationellen Reflex. Auch gegen den Japaner Shinji Okazaki war er zu Stelle. Sieben Minuten später dann die Vorentscheidung, als Pander die nächste Ecke erneut maßgerecht in den Strafraum brachte. Diesmal war der Senegalese Dioff zur Stelle und bejubelte seinen ersten Treffer für Hannover. «Das ist eine Stärke von uns», sagte Manager Jörg Schmadtke in der Pause über die Eckbälle. Einen Kunstfehlschuss leistete sich Hannovers Manuel Schmiedebach kurz vor der Pause. Ganz allein tauchte er nach einem haarsträubenden Fehlpass des Dänen William Kvist vor Sven Ulreich auf. Doch statt sich über sein erstes Bundesligator zu freuen, dürfte er nach seinem Außennetz-Treffer den Titel «Fehlschütze des Monats» bekommen. Nach dem schnellen 3:0 durch Pander, dem 4:0 nach haarsträubenden Fehlern in der Stuttgarter Abwehr, spielte der VfB urplötzlich Fußball. Nach den beiden Treffern der Schwaben hatte Vedad Ibisevic vier Minuten vor Schluss die Chance zu Anschlusstreffer, doch Zieler zeigte erneut seine Klasse.
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