Regionalligist Kiel schaltete dank des frühen Eigentors von Anthony Ujah (6. Minute) und des Treffers von Steve Müller (64.) im Bundesliga-14. aus Mainz den dritten Profiverein in Serie aus. Nach den Erfolgen gegen die Zweitligisten Cottbus und Duisburg überzeugten die Kieler auch gegen Mainz vor 10 649 Zuschauern im Holstein-Stadion mit ihrem respektlosen Auftreten. «Es ist unglaublich, unter den besten acht Teams zu sein. Damit haben wir eine Sensation für den ganzen Norden geschafft», sagte Kiels Tim Siedschlag begeistert. Beflügelt durch die schnelle Führung, für die Gäste-Stürmer Ujah mit einem Kopfball ins eigene Tor sorgte, fand sich der Viertligist auf dem ramponierten Rasen besser zurecht als der höherklassige Gegner, der eine enttäuschende Vorstellung ablieferte. Für die Mainzer war es nach der Pokal-Blamage 2009/10 beim VfB Lübeck die nächste Schmach in Schleswig-Holstein. Nach dem Possenspiel um den jüngst entlassenen Markus Babbel beendete Skibbe via bild.de die Spekulationen um den Trainerjob bei den Berlinern. «Ja, ich habe einen Vertrag ab 1. Januar 2012 bis Sommer 2014. Er gilt nur für die erste Liga. Mein erster Arbeitstag ist der 3. Januar», sagte der Coach dem Internetportal. «Er wird morgen hier ankommen. Wenn alles auf den Weg gebracht ist, würden wir ihn gern als Trainer vorstellen», erklärte Manager Michael Preetz. Unter Interimscoach Rainer Widmayer trafen Adrian Ramos (43.), Pierre-Michel Lasogga (59.) und Patrick Ebert (90.+1) für den Hauptstadtclub, Lauterns Itay Shechter (51.) sorgte für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Erstmals seit 2007 beförderte Doppeltorschütze Cacau die Stuttgarter mit seinen beiden Treffern (22./62.) ins Viertelfinale. Neben dem Nationalstürmer war Torwart Sven Ulreich mit mehreren überragenden Paraden Sieggarant für die Schwaben, die auch das dritte Tor erzielten. William Kvist traf in der 54. Minute zum Ausgleich für den HSV ins eigene Netz.
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