Champions League Flop, Bundesliga Top: Darauf setzen die Dortmunder, denen in der vergangenen Saison nach Platz eins zur Saison-Halbzeit der Durchmarsch zum Titel gelang. Denn der BVB feierte nach den letzten «Königsklassen»-Partien stets nationale Fußballfeste: 4:0, 5:0, 5:1 und 2:0. Trotz der vier Siege aus fünf Spielen und dem Remis gegen Dortmund bleibt Mönchengladbachs Chefcoach Lucien Favre vor dem Auftritt beim Tabellenletzten seiner Linie des Understatements treu. «Rein von der Tabelle sind wir vielleicht der Favorit», sagte der Schweizer. «Ich habe aber mehrere Spiele von Augsburg gesehen und bin sicher, dass uns ein hartes Stück Arbeit erwartet.» Herbstmeister wurden die Gladbacher übrigens zuletzt vor 35 Jahren (1976/77). An der Liga-Spitze dranbleiben wollen Werder Bremen und Bayer Leverkusen. «Es sind noch sechs Punkte zu vergeben, und die wollen wir nach Möglichkeit haben», forderte Werder-Trainer Schaaf vor dem Nordderby gegen den VfL Wolfsburg. Mit viel Respekt sieht Kollege Felix Magath dem Duell entgegen. «Die Mannschaft ist spielerisch wieder fast so stark wie in den vergangenen Jahren. Ich sehe Werder Bremen auf dem Rückweg ins internationale Geschäft.» Große Wertschätzung bringt auch Bayer-Coach Robin Dutt dem nächsten Gegner Hannover 96 entgegen. Die Niedersachsen seien eine «andere Hausnummer» als zuletzt in der Champions League der KRC Genk (1:1). «Wir sind aktuell die beste Auswärtsmannschaft der Liga und wollen dort selbstbewusst auftreten», kündigte er aber an. Fortsetzen will der Hamburger SV den Aufwärtstrend beim FSV Mainz 05. «Die Spiele gegen Mainz und Augsburg sind richtungsweisend», meinte HSV-Trainer Thorsten Fink, unter dessen Regie die Hanseaten keines der vergangenen sieben Pflichtspiele verloren. Von so einer Bilanz können der 1. FC Nürnberg und 1899 Hoffenheim nur träumen, die erfolglosesten Teams der letzten neun Spieltage. «Wir stehen in der Pflicht, Gas zu geben», sagte 1899-Coach Holger Stanislawski - auch im Namen seines Kollegen Dieter Hecking. Unruhe gibt es beim 1. FC Köln vor dem Spiel gegen den SC Freiburg, weil der FC Schalke 04 am Freitag die Spekulationen über eine Verpflichtung von «Geißbock»-Ikone Lukas Podolski anheizte. «Ja, wir beschäftigen uns mit dem Thema Podolski», sagte Aufsichtsratschef Clemens Tönnies dem Internetanbieter «sport1».
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