Bundestrainer Joachim Löw wertete die Kandidatur Niersbachs als «gute Entscheidung»: «Ich freue mich auf die Fortsetzung unserer guten Zusammenarbeit unter neuen Vorzeichen. Er ist ein Teamplayer mit großer Erfahrung und angenehmem Führungsstil.» Nationalteammanager Oliver Bierhoff bezeichnete den Generalsekretär als «Mann des Ausgleichs». Die Profivertreter begrüßten ebenfalls die Kür von Niersbach. «Wolfgang Niersbach ist als Mann des Ausgleichs bekannt, der stets die Interessen des gesamten Fußballs im Blick hat und großes Ansehen in allen Bereichen des DFB genießt», erklärte Liga-Präsident Reinhard Rauball nach der Kandidatenkür Niersbachs, «er hat alle Qualitäten, den größten Fußball-Verband der Welt in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.» Bei dem Treffen war Rauball ebenso wie Christian Seifert, Vorsitzender der Geschäftsführung nicht anwesend. Die Landesfürsten waren vertreten durch Rainer Koch (Süddeutscher Verband), Rainer Milkoreit (Nordostdeutscher Verband), Hans-Dieter Drewitz (Regionalverband Südwest), Eugen Gehlenburg (Norddeutscher Verband) und Hermann Korfmacher (Westdeutscher Fußball- und Leichtathletik-Verband). Zwanzigers Wunschkandidat Erwin Staudt, ehemaliger Präsident des VfB Stuttgart, war wie von ihm selbst angekündigt nicht angereist. «Er ist kompetent und hat die Erfahrung und dann steht meine Kandidatur nicht zur Diskussion», sagte Staudt der Nachrichtenagentur dpa. Wer Niersbach als Generalsekretär beerben soll, blieb zunächst offen. Mögliche Kandidaten als höchster bezahlter Angestellter des DFB wären die Direktoren Stefan Hans und Helmut Sandrock.
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