Pokal: Gladbach und Augsburg mühen sich weiter
Berlin (dpa) - 25.10.2011, 22:41 Uhr
Gladbachs Dante (l-r), Marco Reus und Roman Neustädter jubeln nach dem Sieg im Elfmeterschießen. Foto: Stefan Puchner
Aufatmen bei Gladbach, Erleichterung in Augsburg: Nur mit Mühe haben beide Fußball-Bundesligisten ihre Pflichtaufgaben im DFB-Pokal erledigt und das Achtelfinale erreicht. Dank Torwart Marc-André ter Stegen setzte sich Borussia Mönchengladbach beim Drittligisten 1. FC Heidenheim mit 4:3 im Elfmeterschießen durch. Aufsteiger FC Augsburg bezwang zum Auftakt der zweiten Runde den Regionalligisten RB Leipzig mit 1:0 (0:0). Meister Borussia Dortmund gab sich beim 2:0 (1:0) gegen Dynamo Dresden keine Blöße. Im einzigen Erstligaduell am Dienstagabend gewann 1899 Hoffenheim gegen den 1. FC Köln mit 2:1 (1:1). Mit starken Paraden entschärfte Nachwuchskeeper ter Stegen nach 120 torlosen Minuten die Strafstöße von Andreas Spann und Florian Tausendpfund und ließ die Gladbacher jubeln. Die Borussia zog damit erst das zweite Mal in den vergangenen acht Jahren ins Achtelfinale ein. «Der Sieg ist das, was zählt, und das, was wir uns vorgenommen haben. Ich bin froh, dass ich die zwei Elfmeter halten konnte», sagte ter Stegen. Die Heidenheimer hatten in der ersten Runde Werder Bremen mit 2:1 aus dem Wettbewerb geworfen und verlangten dem Favoriten vor 10 000 lautstarken Zuschauern in der Voith-Arena alles ab.
Weniger Probleme als Gladbach hatten überlegene Dortmunder mit dem Zweitligisten aus Sachsen. Robert Lewandoski (30. Minute) mit seinem dritten Treffer im diesjährigen Wettbewerb und Jung-Nationalspieler Mario Götze (65.) schossen den BVB in die Runde der besten 16. Die Gäste aus Dresden, die in der ersten Runde gegen Bayer Leverkusen noch ein 0:3 in einen spektakulären 4:3-Sieg gedreht hatten, konnten den Rückstand trotz aller Bemühungen nicht mehr aufholen. Augsburg-Coach Jos Luhukay veränderte sein Team im Vergleich zum 1:1 gegen Werder Bremen auf zehn Positionen, entsprechend schwer tat sich der Erstliga-Aufsteiger in Leipzig. Erst nach 62 Minuten erlöste Daniel Brinkmann sein Team in einem glanzlosen Auftritt beim Viertligisten, der in der ersten Runde den VfL Wolfsburg mit 3:2 ausgeschaltet hatte. |