Die seit dem sechsten Spieltag die Tabelle anführenden Fürther müssen schon am Samstag die schwierige Prüfung bei Energie Cottbus bestehen. «Unser Ziel muss es sein, nach dem Wochenende wieder drei Punkte mehr auf dem Konto zu haben. Darauf sind die Jungs fokussiert, nur das zählt», erklärte Manager Rachid Azzouzi. 29 Punkte nach zwölf Spielen - «das wäre doch beachtlich», betonte der Marokkaner. Bei den Cottbusern (17 Punkten), die nur mit einem Heimsieg den Anschluss nach oben halbwegs halten können, überlagern die Sorgen um die Krankheit von Stürmer Martin Fenin die Vorbereitung. Die Nachricht sei «ein großer Schock» für die Mannschaft gewesen, berichtete Abwehrspieler Daniel Ziebig. Fenin hat sich wegen psychischer Probleme eine Auszeit genommen. Als letztes Team aus dem Spitzentrio muss Eintracht Frankfurt am Sonntag gegen den MSV Duisburg nachlegen. Ein besonderes Spiel ist es für Sportdirektor Bruno Hübner, der bis Mai in selber Position beim MSV tätig war. Die Eintracht liegt mit ihm und Trainer Armin Veh nach Anlaufschwierigkeiten auf Kurs direkter Wiederaufstieg. «Die Erleichterung, dass es so gut läuft, ist sehr groß», sagte Hübner stolz. Man spüre in Frankfurt «überall Aufbruchstimmung». Die gab es im Sommer auch beim TSV 1860 München nach der Rettung vor der Insolvenz und einem verheißungsvollen Saisonstart. Nach drei Niederlagen in Serie herrscht nun Tristesse. «Wir haben viel gut zu machen», sagte Trainer Reiner Maurer vor dem Heimspiel gegen den überraschend starken Tabellenfünften SC Paderborn.
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