Dämpfer für Fürth - «Löwen» mit Wiesn-Kater
München (dpa) - 02.10.2011, 17:01 Uhr
Schiedsrichter Tobias Christ zeigt dem Münchner Stefan Buck (2.v.l.) die Rote Karte.
Dämpfer für die SpVgg Greuther Fürth, Wiesn-Kater bei 1860 München: Die Franken kamen beim 2:2 (1:0) beim Karlsruher SC nicht über ein Remis hinaus und müssen um die Tabellenführung bangen. 1860 München musste zum Wiesn-Ausklang eine bittere Heimpleite hinnehmen. Nach vier Heimsiegen in Serie unterlagen die «Löwen» Neuling Dynamo Dresden mit 2:4 (0:2). Tief im Tabellenkeller steckt nach dem 0:1 (0:0) daheim gegen den SC Paderborn der MSV Duisburg fest. Fürth zeigte eine schwache Leistung. Von Beginn an spielte nur der Gastgeber und hatte beim Pfostenschuss von Bogdan Müller kurz nach Anpfiff (2. Minute) Pech. In Front gingen die Gäste: Heinrich Schmidtgal traf nach einem starken Solo (19.). Doch der KSC hielt in der hektischen Partie trotz zuletzt sechs Spielen ohne Sieg dagegen, und wurde durch Gaetan Krebs (69.) und Guiseppe Aquaro (85.) belohnt. Mergim Mavraj rettete den Franken, die Asen Karaslawow (84.) per Gelb-Roter Karte verloren, in der Nachspielzeit mit dem 2:2 noch einen Punkt. «Ich habe heute nicht viel von Können unsererseits gesehen. Wir haben im Ansatz keine Emotionen gezeigt», klagte Fürts Coach Mike Büskens. Am Montag kann nun Fortuna Düsseldorf mit einem Sieg bei Aufsteiger Eintracht Braunschweig die Tabellenspitze erobern.
Keinen Punkt hatte Dresden zuvor in vier Auswärtsspielen geholt, in München gab es auf einen Schlag gleich drei. Mickael Poté sorgte einen Tag vor Ende des Oktoberfestes per Doppelschlag (13./16.) früh für Entsetzen bei den «Löwen»-Fans. Nach der Pause kam es noch schlimmer für 1860: Erst sah Stefan Buck Rot (53.), dann machten Romain Brégerie (59.) und erneut Poté (60.) alles klar. Daniel Bierofka (65./90.+2) sorgte nur noch für Ergebniskosmetik. Immer bedrohlicher wird die Lage für Duisburg und Trainer Milan Sasic. Die «Zebras» unterlagen Paderborn durch das Tor von Nick Proschwitz (77.). MSV-Keeper Florian Fromlowitz machte dabei keine gute Figur. «Wir sind traurig. Aber auf dieser Leistung können wir trotzdem aufbauen«, sagte Sasic. Mit dem dritten Sieg in Serie hatte Bundesliga-Absteiger Frankfurt schon am Freitag Anschluss an die Spitze gehalten. Die Hessen besiegten Union Berlin mit 3:1. Kurs hielt auch St. Pauli, das bei Energie Cottbus mit 4:1 gewann.
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