Titelverteidiger Borussia Dortmund möchte beim FSV Mainz 05 in die Erfolgsspur zurückkehren. «Wir wollen uns zurückholen, was wir bisher liegengelassen haben», meinte BVB-Coach Jürgen Klopp vor seiner Rückkehr zum Ex-Club, der aus den zurückliegenden vier Partien nur einen Punkt holte. Dennoch hofft 05-Trainer Thomas Tuchel: «Wenn wir die Möglichkeit - über eine Topleistung - bekommen, den deutschen Meister zu schlagen, dann werden wir sie nutzen.» Er unterschätzt die Dortmunder aber trotz des mäßigen Starts nicht. «Ich halte sie nach wie vor, neben Bayern München, für die beste Mannschaft in Deutschland.» Weiter galoppieren wie in den 70er Jahren wollen die «Fohlen» von Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Nürnberg. «Es herrscht eine große Euphorie. Aber im Fußball kann alles sehr schnell gehen», warnte Borussia-Trainer Lucien Favre, der die Niederrhein-Elf auf den dritten Tabellenrang hievte: «Das Wunder fand schon statt.» Ein Mirakel wäre ein Sieg gegen die Franken nicht. Den letzten Erfolg in Gladbach schaffte der Club im Dezember 2005. «Das wäre überragend. Wir würden dann oben reinrutschen», hofft FC-Coach Dieter Hecking. Den ersten Heimerfolg will der 1. FC Köln gegen 1899 Hoffenheim einfahren - das 4:1 aus dem Derby gegen Leverkusen soll dafür den Anschub liefern. «Das Ziel ist ein Sieg», sagte FC-Trainer Stale Solbakken. Auf den ersten «Dreier» der Saison hofft Aufsteiger FC Augsburg gegen Hannover 96, um etwas Luft im Abstiegskampf zu gewinnen und den angeschlagenen Coach Jos Luhukay zu stärken. Bei seinem Ex-Club in Mönchengladbach musste er 2008/2009 nach der «verflixten» siebten Liga-Partie gehen. Nicht leicht wird es Augsburgs Mitaufsteiger Hertha BSC beim Tabellenzweiten Werder Bremen haben. Nach dem 2:1 im Auswärtsspiel beim BVB spekulieren die Berliner auf einen weiteren Coup. «Wir müssen dafür noch eine Schippe drauflegen», fordert der Ex-Bremer und heutige Hertha-Profi Peter Niemeyer. Dies gilt allemal für den VfL Wolfsburg, der den 1. FC Kaiserslautern empfängt. Nach schon vier Saisonniederlagen steht der entzauberte Trainer-Magier Felix Magath unter Dampf. Die Gäste aus der Pfalz reisen nach dem 3:1 gegen Mainz selbstbewusst an. «Sie werden an Sicherheit gewonnen haben. Die drei Punkte haben der Mannschaft ganz bestimmt geholfen», sagte Magath.
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