Gegen Rossi musste Manuel Neuer schon sein Können zeigen, um den Ausgleich zu verhindern (21.). Kurz darauf musste Heynckes sein taktisches Konzept ändern: Van Buyten humpelte mit Achillessehnenproblemen über den Platz, für ihn kam Rafinha. Der Brasilianer wurde aber bis zur Pause nicht mehr gefordert, Villarreals Offensivbemühungen erlahmten gegen gut stehende Münchner völlig. Der Rekordmeister begnügte sich damit, den Vorsprung zu verwalten und machte nicht mehr als nötig. Trotz 55 Prozent Ballbesitz ermöglichte ein Durcheinander in der Bayern-Abwehr Villarreal kurz vor dem Pausenpfiff seine zweite Chance. Neuer rettete nach Boateng-Patzer gegen Mario. Für den angeschlagenen Mario Gomez (Adduktorenprobleme) kam Neuzugang Nils Petersen zu seinem Königsklassen-Debüt. Der Ex-Cottbuser hatte kurz nach Wiederanpfiff binnen einer Minute gleich zweimal das 2:0 auf dem Fuß. In der nun intensiveren, aber auch ruppigeren Partie scheiterten Thomas Müller (55.), erneut Petersen (61.) und Kroos (65.) an Schlussmann Diego López. «In der zweiten Halbzeit haben wir das richtig gut gemacht. Ich hätte gerne mein Tor gemacht, aber letztlich zählt der Sieg», sagte Petersen. Auch Kroos musste eigentlich für die Vorentscheidung sorgen, traf aber aus spitzem Winkel nur den Pfosten. Das erlösende 2:0 besorgte dann Rafinha nach erneut feiner Vorarbeit des starken Ribéry. Der Brasilianer tunnelte seinen Gegenspieler und traf ins Torwarteck.
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