Italien und Spanien bei EM dabei - Österreich raus

Berlin (dpa) - 06.09.2011, 23:50 Uhr
Italien und Spanien bei EM dabei - Österreich raus
Italiens Andrea Pirlo (r) lässt den Slowenen Kirm Andraz mit einer Finte ins leere laufen.

Titelverteidiger Spanien und Ex-Weltmeister Italien haben sich vorzeitig für die Fußball-Europameisterschaft 2012 qualifiziert. Klar auf Kurs in Richtung Polen und Ukraine liegen auch England und der WM-Zweite Niederlande.

Die Schweiz mit Trainer Ottmar Hitzfeld wahrte ihre Chance, der Nachbar aus Österreich ist endgültig raus und die Tage von Coach Didi Constantini damit wohl gezählt. Einen weiteren Dämpfer kassierte der frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann mit der Nationalmannschaft der USA.

Der Welt- und Europameister Spanien feierte einen lockeren 6:0 (3:0)-Erfolg gegen Liechtenstein und ist in der Gruppe I mit 18 Punkten nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen. Alvaro Negredo (33./37.), Xavi (44.), Sergio Ramos (52.) und David Villa (60./79.) trafen gegen das Schlusslicht. Die Italiener gewannen in Florenz 1:0 (0:0) gegen Slowenien. Damit festigte der WM-Champion von 2006 mit 22 Punkten Platz eins in der Qualifikationsgruppe C. Giampaolo Pazzini erzielte in der 85. Minute den Siegtreffer.

Deutsche Nationalmannschaft DFB Nationalmannschaft Fanartikel

Nationalmannschaft Tickets bei Viagogo bestellen

England steuert der EM weiter unbeirrt entgegen. Die «Three Lions» entschieden in London das Insel-Duell mit Wales mit 1:0 (1:0) für sich. Mit nunmehr 17 Punkten aus sieben Partien führen die Engländer die EM-Qualifikationsgruppe G klar vor Montenegro (11 Punkte aus sechs Partien) an. Das Siegtor für das Team des italienischen Trainers Fabio Capello erzielte Ashley Young (35. Minute). In der zweiten Partie der Gruppe G setzten sich Hitzfelds Schweizer 3:1 gegen Bulgarien mit dem deutschen Trainer Lothar Matthäus durch.

Iwan Iwanow hatte die Gäste vor 16 880 Zuschauern im St.-Jakob-Park in Basel zwar in Führung gebracht (9. Minute), doch der überragende Xherdan Shaqiri (45.+2/62./90.) drehte mit drei Toren noch das Spiel zugunsten der Schweizer. Bei den Bulgaren sah Zhivko Milanov die Gelb-Rote Karte (65.).

England steuert der EM weiter unbeirrt entgegen. Die «Three Lions» entschieden in London das Insel-Duell mit Wales mit 1:0 (1:0) für sich. Mit nunmehr 17 Punkten aus sieben Partien führen die Engländer die EM-Qualifikationsgruppe G klar vor Montenegro (11 Punkte aus sechs Partien) an. Das Siegtor für das Team des italienischen Trainers Fabio Capello erzielte Ashley Young (35. Minute). In der zweiten Partie der Gruppe G setzten sich Hitzfelds Schweizer 3:1 gegen Bulgarien mit dem deutschen Trainer Lothar Matthäus durch.

Iwan Iwanow hatte die Gäste vor 16 880 Zuschauern im St.-Jakob-Park in Basel zwar in Führung gebracht (9. Minute), doch der überragende Xherdan Shaqiri (45.+2/62./90.) drehte mit drei Toren noch das Spiel zugunsten der Schweizer. Bei den Bulgaren sah Zhivko Milanov die Gelb-Rote Karte (65.).

Praktisch nicht mehr vom ersten Platz der Gruppe E zu verdrängen ist der WM-Zweite Niederlande. Die Mannschaft von Trainer Bert van Marwijk gewann in Helsinki mit 2:0 (1:0) gegen Finnland und feierte im achten Spiel den achten Sieg. Kevin Strootman (29. Minute) und Luuk de Jong (90.+2) erzielten die Tore in der Partie unter der Leitung des deutschen Schiedsrichters Manuel Gräfe (Berlin). Schweden (18) kam in Serravalle zu einem 3:0 gegen San Marino.

In Gruppe D trennten sich Rumänien (12) und Frankreich (17) torlos. Die Franzosen liegen jetzt nur noch einen Punkt vor Bosnien, das sich zu Hause gegen Weißrussland 1:0 durchsetzte.

Österreich dagegen fährt definitiv nicht zur EURO. Mit dem 0:0 in Wien gegen die Türkei vergaben die Österreicher auch die theoretische Chance, sich doch noch zu qualifizieren. Trainer Constantini muss nun um seinen Job bangen. Derzeit haben die Türken (14 Punkte) die beste Ausgangsposition, um die Qualifikationsgruppe A hinter dem DFB-Team auf dem zweiten Rang abzuschließen. Gruppendritter ist Belgien (12).

Derweil feierte Berti Vogts ein Erfolgserlebnis. Vier Tage nach dem 1:1 gegen Belgien gewann das vom früheren Bundestrainer betreute Team aus Aserbaidschan mit 3:2 (0:1) gegen Kasachstan und feierte seinen zweiten Sieg in der Qualifikation zur EM 2012.

Der frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann kassierte in seinem dritten Spiel als US-Coach die zweite Niederlage. Die USA verloren ein Testspiel in Belgien mit 0:1 (0:0). Nicolas Lombaerts erzielte in der 54. Minute in Brüssel den Treffer für die Gastgeber. Seit seinem Amtsantritt als Trainer der USA hat Klinsmann ein Remis gegen Mexiko und Pleiten gegen Costa Rica und Belgien aufzuweisen.