HSV trauert um früheren Trainer Kuno Klötzer
Hamburg (dpa) - 06.08.2011, 22:14 Uhr
Kuno Klötzer bei der Jubiläums-Gala "40 Jahre Bundesliga" in Köln im Jahr 2003.
Der Hamburger SV trauert um seinen langjährigen Trainer Kuno Klötzer. Nach Clubangaben starb Klötzer am 6. August im Alter von 89 Jahren. «Wir haben einen unserer erfolgreichsten Trainer und einen stets gradlinigen und aufrichtigen Menschen verloren, der auch nach seiner aktiven Zeit dem Verein stets eng verbunden geblieben ist. Ich möchte der ganzen Familie, allen Verwandten und Freunden unsere große Anteilnahme aussprechen», sagte der HSV-Vorstandsvorsitzende Carl-Edgar Jarchow. Klötzer, der auch «Ritter Kuno» genannt wurde, war von 1973 bis 1977 Coach des Fußball-Bundesligisten. 1976 holte er mit den Norddeutschen den DFB-Pokal. Ein Jahr später bescherte er dem HSV durch den 2:0-Finalerfolg gegen den RSC Anderlecht mit dem Gewinn des Europapokals der Pokalsieger einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte. Klötzer trainierte unter anderem auch Hertha BSC, Fortuna Düsseldorf und Werder Bremen.
«Mit Kuno Klötzer verliert die Hertha-Familie ein langjähriges Mitglied. Hertha BSC drückt den Angehörigen von Kuno Klötzer sein tiefes Mitgefühl aus», schrieb der Erstliga-Aufsteiger auf seiner Homepage. Die Fortuna würdigte Klötzer in einem langen Nachruf auf ihrer Internetseite. «Er gehörte ohne Zweifel zu den ganz großen Trainern, die Fortuna Düsseldorf in ihren Reihen hatte, denn nur wenige konnten Erfolge aufweisen wie der gebürtige Sachse. Ein hohes Alter sollte ihm beschieden sein, doch am heutigen Samstag hörte das Herz von Kuno Klötzer für immer auf zu schlagen», hieß es dort. Mit seiner Ehefrau Anneliese lebte Klötzer bis zuletzt in Norderstedt und war regelmäßiger Besucher der Heimspiele des HSV.
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