Pokal-K.o. für Werder - HSV muss lange bangen
Berlin (dpa) - 30.07.2011, 17:47 Uhr
Heidenheims Christian Sauter erzielt per Freistoß das 1:1 gegen Werder Bremen.
Einen Tag nach dem peinlichen K.o. des VfL Wolfsburg in Leipzig hat sich mit Werder Bremen ein weiterer Club aus der Fußball-Bundesliga bereits in der 1. Runde aus dem DFB-Pokal verabschiedet. Der sechsmalige Cupsieger verlor beim Drittligisten 1. FC Heidenheim mit 1:2. Lange zittern musste der Hamburger SV, ehe der 2:1-Sieg beim Fünftligisten VfB Oldenburg feststand. Weniger Probleme hatten der 1. FC Kaiserslautern (3:0 bei Dynamo Berlin) und der 1. FC Nürnberg (5:1 bei Arminia Bielefeld) beim Einzug in die zweite Runde. Dort stehen auch die Zweitligisten Eintracht Frankfurt (2:0 beim Halleschen FC), SC Paderborn (10:0 bei RW Ahlen) und MSV Duisburg (2:0 beim SV Babelsberg). Für eine Überraschung sorgte Eintracht Trier mit dem 2:1 gegen Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli. Werder wähnte sich in Heidenheim nach dem Führungstor durch Rückkehrer Markus Rosenberg (33. Minute) schon auf der Siegerstraße. Doch nachdem Nationalspieler Markus Marin mit einem Handelfmeter an Torhüter Frank Lehmann gescheitert war (51.), wendeten die Hausherren mit einem Doppelschlag durch Christian Sauter (57.) und Marc Schnatterer (58.) die Partie.
Lange bangen musste der HSV bei Oberligist Oldenburg, ehe Mladen Petric (72.) das erlösende 2:1 gelang. Sebastian Ferrulli hatte für die Amateure zum Ausgleich getroffen (34.), nachdem Heiko Westermann (26.) per Kopf das 1:0 für den Favoriten gelungen war. Fünftligist Dynamo Berlin durfte gegen den 1. FC Kaiserslautern nur kurz von einer Cup-Sensation träumen. Mit Treffern von Ivo Ilicevic (18.) und Christian Tiffert (23.) nahmen die Pfälzer frühzeitig Kurs auf die 2. Runde. Thanos Petsos (50.) besorgte den Endstand. |