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Schenk kritisiert «Kaiser» - Zwanziger gefordert

Frankfurt/Main (dpa) - 13.06.2011, 12:53 Uhr

Schenk kritisiert «Kaiser» - Zwanziger gefordert
Sylvia Schenk ist die Vorsitzende der Transparency International Deutschland e.V.

Sylvia Schenk hat «Kaiser» Franz Beckenbauer eine Mitschuld am FIFA-Chaos gegeben und DFB-Boss Theo Zwanziger beim Kampf gegen die Korruption im Fußball-Weltverband in die Pflicht genommen.

«Beckenbauer hat vier Jahre in der FIFA den Mund nicht aufbekommen. Er hat die Situation mitzuverantworten. Wer vier Jahre in einem Exekutivkomitee sitzt und da passiert so ein Chaos, kann jetzt nicht nur sagen: Blatter ist schuld, ich kann nichts dafür», kritisierte die im Vorstand der Anti-Korruptions-Agentur «Transparency International Deutschland» sitzende Schenk den «Kaiser» in einem Interview mit «Spiegel Online».

Schenk sprach sich dafür aus, Beckenbauer nicht in eine von Zwanziger geplante Expertengruppe zu berufen, welche die Diskussion über den künftigen Weg des nach diversen Bestechungsaffären schwer angeschlagenen Weltverbandes vorantreiben soll. «Beckenbauer ist eine Führungskraft der FIFA gewesen, daher bin ich skeptisch, ob von ihm große Impulse kämen», sagte die 59-Jährige.

Neben Beckenbauer hatte Zwanziger, der kürzlich als Nachfolger des «Kaisers» in die FIFA-Exekutive gewählt wurde, unter anderen auch Liga-Präsident Reinhard Rauball, Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Adidas-Vorstand Herbert Hainer für die Expertenrunde ins Gespräch gebracht. «Das kann etwas werden. Aber es hängt davon ab, was Zwanziger mit der Runde bezweckt. Wir von Transparency International wollen eine klare Zielsetzung - und keinen runden Tisch, nur damit hinterher gesagt wird, wir haben ja darüber geredet», erklärte Schenk.

Anders als Zwanziger habe sie bei FIFA-Präsident Sepp Blatter immer noch keinen Reformwillen erkennen können. «Alles, was Blatter geäußert hat, war in meinen Augen Alibi oder sogar lächerlich. Alleine der Vorschlag, Placido Domingo als Berater für das neue Lösungskomitee der FIFA heranzuziehen. Der kann uns sicher etwas vorsingen und das ist dann ein Kunstgenuss. Aber was qualifiziert ihn dazu, das zu machen, was jetzt an hoch professioneller Arbeit bei der FIFA nötig ist», meinte Schenk. Auch die weiteren Komitee-Mitglieder Johan Cruyff und Pele seien nicht geeignet.


Dem Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) traut sie dagegen zu, zum unbequemen Geist im FIFA-Exekutivkomitee zu werden. «Dann muss er jetzt aber auch ran», forderte Schenk. Es müssten alle Altfälle und alle Verdächtigungen aufgeklärt werden - und zwar von unabhängiger Seite. «Das kann die FIFA nicht weiter selbst in der Hand haben, dazu ist viel zu viel Glaubwürdigkeit verloren gegangen», sagte Schenk.

Zuletzt hatte ein Funktionär aus der Karibik zugegeben, Anfang Mai in Trinidad und Tobago bei einem Treffen mit dem inzwischen suspendierten FIFA-Exekutivmitglied Mohamed bin Hammam 40 000 Dollar erhalten zu haben. In einem Telefoninterview mit der Nachrichtenagentur AP berichtete Louis Giskus, der Verbandschef von Surinam, dass er bei dem Meeting in der Lobby eines Hotels in Port of Spain einen Umschlag mit vier Stapeln von 100-Dollar-Scheinen entgegengenommen habe.

Giskus erklärte, dass FIFA-Funktionäre bei solchen Anlässen häufiger beschenkt würden. Er habe daher zunächst keinen Verdacht geschöpft und dieses Geldgeschenk der FIFA-Ethikkommission erst gemeldet, nachdem diese den Katarer bin Hammam und Vizepräsident Jack Warner aus Trinidad und Tobago wegen des Verdachts der Korruption suspendiert hatte. Beide bestreiten die Vorwürfe.

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