Erfurt (dpa) - 02.08.2010, 13:19 Uhr
Nach dem Saisonfehlstart mit zwei Niederlagen will Fußball-Drittligist FC Rot-Weiß Erfurt am 4. August bei Zweitliga-Absteiger TuS Koblenz endlich den Bock umstoßen und punkten.
«Gerade gegen Rostock haben wir eine bittere Niederlage erlitten, da der Schiedsrichter vor dem Handelfmeter ein klares Foul an Martin Pohl nicht geahndet hat. Aber damit müssen wir leben und nun schnellstens versuchen, Punkte einzufahren. Gott sei Dank haben wir bereits am Mittwoch das nächste Spiel, wo wir dies schaffen können», sagte Rot-Weiß Trainer Stefan Emmerling.
«Wir dürfen uns nach den beiden Niederlagen nicht runterziehen lassen, denn es war nicht alles schlecht. Wenn wir so couragiert wie in der ersten Halbzeit gegen Rostock agieren, ist mir nicht bange. Jeder sollte sich in die Pflicht nehmen, dann wird auch das Erfolgserlebnis kommen», forderte der 44-Jährige.
Koblenz verfügt trotz zahlreicher Abgänge noch über eine gute Elf und hat mit Petrik Sander einen erfahrenen Trainer auf der Bank. «Sie werden im 4-2-3-1-System mit dem ehemaligen Erfurter Massimo Cannizarro als Spitze spielen. Aber darauf werden wir uns einstellen», versicherte Emmerling.
Personell wird sich gegenüber dem Rostock-Spiel nichts ändern, so dass die Erfurter vermutlich mit der gleichen Anfangself beginnen werden. Zu den Langzeitverletzten Sebastian Becker, Cristopher Handke, Julien Humbert, Chhunly Pagenburg und Dominik Drexler kommt nun auch noch Denis Weidlich dazu. Bei ihm hat sich die Verletzung als Muskelfaserriss herausgestellt, so dass er mindestens die nächsten beiden Spiele ausfällt.