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Offenbachs Handicap gegen Saarbrücken: Huber fehlt

Offenbach (dpa) - 21.07.2010, 17:31 Uhr

Der Countdown zur 3. Fußball-Liga läuft. Aber Topfavorit Kickers Offenbach startet mit einem schweren Handicap in die Saison. «Wir wollen gewinnen und gut in die neue Saison starten», sagte OFC-Sportmanager Andreas Möller.

Doch das Team von Trainer Wolfgang Wolf muss zumindest in der Hinserie ohne Abwehrspieler Alexander Huber auskommen. Der Ausfall des 25 Jahre alten Abwehrspezialisten dämpft die Aussichten auf den Auftakt am 23. Juli gegen den Aufsteiger 1. FC Saarbrücken.

«Er ist ein Fixpunkt in meinem Team. Das ist ein herber Rückschlag. Mich interessiert aber vor allem, wie wir am Freitag spielen und das wir die ersten drei Punkte einfahren», betonte der 53-jährige Cheftrainer Wolfgang Wolf. «Ich will die Chance nutzen, direkt aufzusteigen.» Huber ist ein Eckpfeiler im «System Wolf» und fehlt wegen eines Teilrisses des hinteren Kreuzbandes nicht nur beim Traditionsduell auf dem Bieberer Berg, das live im Hessischen Rundfunk (hr) und Saarländischen Rundfunk (SR) ausgestrahlt wird.

Der Mainzer Neuzugang Christian Telch soll Huber ersetzen. «Ich habe überhaupt keine Bauchschmerzen, ihn zu bringen. Er hat mich in der Vorbereitung überzeugt», sagte Wolf nach sechs Wochen intensiver Vorbereitung mit 15 Neuzugängen und 16 Abgängen. Außer Huber sind beim OFC alle Spieler einsatzbereit.

12 Trainerkollegen haben Offenbach auf den Favoritenschild für den Zweitliga-Aufstieg gehoben. «Es gibt zehn Mannschaften, die um den Aufstieg spielen. Und es gibt zehn Mannschaften, die gegen den Abstieg kämpfen», meinte Wolf, der die Saarländer in den Spielen gegen den FSV Frankfurt (3:0) und gegen Alemannia Aachen (0:0) zweimal beobachtet hat. «Wir müssen diesen Gegner verdammt ernst nehmen. Wir werden auf ein kompaktes Team treffen.»

«Der Klassenverbleib ist unser großes Ziel. Wir haben uns zwar nach unseren Möglichkeiten gut verstärkt, aber alles andere wäre illusorisch», sagte FCS-Coach Jürgen Luginger. «Wir werden eine heiße Atmosphäre erleben, aber wir haben genug erfahrene Spieler und werden auf dem Platz kühlen Kopf bewahren.» Verzichten muss Luginger auf Lukas Kohler, der an einer Sehnenfraktur am Knie laboriert.


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