Die Stadt Braunschweig will die Stadionpacht für Eintracht Braunschweig senken. Der Fußball- Drittligist soll künftig 285 000 Euro statt derzeit 524 000 Euro für die Nutzung des Stadions an der Hamburger Straße zahlen.
Das teilte Oberbürgermeister Gert Hoffmann mit. Der Verein will zudem nach Informationen der «Braunschweiger Zeitung» mit einer Erhöhung der Eintrittspreise um durchschnittlich einen Euro die finanziellen Voraussetzungen für den angestrebten Aufstieg in die 2. Bundesliga verbessern.
«Wir tragen mit diesem Vorschlag dem berechtigten Argument von Eintracht Braunschweig Rechnung, wonach im Vergleich zu fast allen anderen Teilnehmern der 3. Liga die Stadionkosten zu hoch seien und daraus für die Eintracht ein Wettbewerbsbachteil entstehen würde», erläuterte Oberbürgermeister Hoffmann den Vorschlag der Stadtväter. Der Finanz- und Verwaltungsausschuss muss darüber am kommenden Dienstag endgültig entscheiden. Die Eintracht hatte den Ende Juni auslaufenden Pachtvertrag fristgerecht gekündigt und um Verhandlungen über neue Konditionen gebeten.