Fußball-Drittligist FC Rot-Weiß Erfurt muss wegen Verfehlungen seiner Anhänger in den Partien gegen den FC Carl Zeiss Jena und Dynamo Dresden eine Geldstrafe von 6000 Euro zahlen. Das gab der Verein bekannt.
Böller und bengalische Feuer im Erfurter Block hatten den Verein erneut ins Blickfeld der Ermittler des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gebracht.
«Das Geld schmerzt, aber in dieser Situation war es uns lieber als ein Punktabzug. Ich hoffe sehr, dass diejenigen, die uns diese Sache eingebrockt haben, erkennen, wie sehr sie uns und nicht zuletzt sich selbst damit schaden. Ich möchte so etwas nicht noch einmal erleben müssen», sagte Präsident Rolf Rombach, der persönlich um eine milde Strafe gekämpft hatte. Erfurt war in der Vergangenheit wiederholt mit Geldstrafen für das Verhalten seiner Anhänger belegt worden. Deshalb hatte man im Thüringer Verein nach den jüngsten Vorkommnissen härteren Sanktionen gefürchtet, die vom Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit bis hin zum Punktabzug reichen.