Erfurt (dpa) - 08.03.2010, 15:04 Uhr
Mit einer kräftigen Personalrotation will der FC Rot-Weiß Erfurt im Nachholspiel der 3. Liga gegen den FC Ingolstadt den ersten Sieg des Jahres erringen.
Nach sieglosen Partien und dem enttäuschenden Heimauftritt gegen Heidenheim (1:2) kündigte Sportchef Rainer Hörgl «Bewegung von hinten bis vorn» in der Startformation an. Ausgenommen sei Torhüter Dirk Orlishausen, der bei den wechselhaften Leistungen in dieser Saison die einzige Konstante im Erfurter Team war.
Wen Hörgl eine Chance geben wird, ließ er offen. Fest steht allerdings, dass er auf jenen 18-Mann-Kader setzt, der am vergangenen Spieltag nach Wuppertal gefahren und unverrichteter Dinge wieder abgereist war. Der plötzliche Wintereinbruch hatte für eine Absage des Spiels gesorgt. Fehlen werden erneut die gesperrten Samil Cinaz und Jens Möckel, die beide wegen der zehnten Gelben Karte pausieren müssen, sowie der verletzte Petr Smisek.
Trotz Schneefalls soll die Partie im Erfurter Steigerwaldstadion auf jeden Fall angepfiffen werden. Eine Platzkommission hatte Grünes Licht für die Austragung gegeben. «Wir wollen auch unbedingt spielen», sagte Hörgl und betonte: «Oberste Pflicht ist die Wiedergutmachung für unsere schlechte Leistung gegen Heidenheim. Und vielleicht können wir die Minikrise des Gegners auch ausnutzen.»
Zweitliga-Absteiger Ingolstadt hatte zuletzt wenig überzeugt. Bei Wacker Burghausen unterlag der Tabellendritte 2:4 und gegen Eintracht Braunschweig verspielte man eine 3:0-Halbzeitführung (3:3). «Sieben Gegentore in den beiden Spielen zeigen, dass sie nicht unverwundbar sind», meinte Hörgl.