Der FC Rot-Weiß Erfurt will mit einem Heimsieg gegen den SV Werder Bremen II in die Rückrunde der 3. Fußball-Liga starten. Die Vorzeichen dafür stehen günstig, denn die Erfurter haben in den bisherigen neun Partien gegen den Werder- Nachwuchs zu Hause nicht verloren.
«Doch wer die Liga kennt weiß, dass es kein leichtes Spiel gibt», warnte Erfurts Trainer Rainer Hörgl vor zu großen Erwartungen.«Wir sind, wie man so schön sagt, gegenwärtig bei der Musik dabei und wollen nach den gewonnenen letzten beiden Partien mit einem Dreier nachlegen», sagte Hörgl. Gelingt dies könnten die Erfurter als derzeit Neunter mit nur vier Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz weiter in der Tabelle nach oben klettern. «Wir haben in den letzten Wochen gut gearbeitet und auch erfolgreich gespielt. Dementsprechend sind das Selbstvertrauen und die Erwartungshaltung groß. Die Mannschaft wird allerdings den Gegner nicht unterschätzen und voll konzentriert an die letzte Heimaufgabe in diesem Jahr im Steigerwaldstadion gehen», betont der 52 Jahre alte Trainer.
Bis auf den nach seiner fünften gelben Karte gesperrten Manuel Bölstler kann Hörgl seine zuletzt erfolgreiche Elf aufbieten. Für ihn wird entweder Julien Humbert oder Fabien Stenzel in die Anfangself rücken.
Unterdessen gab Manager Stephan Beutel bekannt, dass die in dieser Woche in Erfurt zum Probetraining weilenden norwegischen Stürmer Erik Midtgarden (22) und Geir Andre Herrem (21) bisher nicht enttäuscht und einen guten Eindruck hinterlassen haben. Bis zu einer Entscheidung wolle man aber noch einige Trainingseinheiten abwarten.