Jena (dpa) - 25.11.2009, 11:03 Uhr
Der FC Carl Zeiss Jena hat keine Erkenntnisse über eine Verwicklung seiner zweiten Mannschaft in den Fußball-Wettskandal. «Bisher liegen keine Hinweise oder weiteren Erkenntnisse vor», teilte der Club mit.
Bis auf Medienberichte habe der Verein «bisher keinerlei staatsanwaltliche Anfragen oder Anzeichen von Ermittlungen in diese Richtung erhalten».
Nach einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung» soll das Oberliga-Spiel vom 24. Mai 2009 zwischen dem FC Carl Zeiss Jena II und dem ZFC Meuselwitz (0:2) unter Manipulationsverdacht stehen. «Da es also bisher weder eine offizielle Bestätigung beschriebener Verdachtsmomente noch detailliertere Informationen dazu gibt, kann der FC Carl Zeiss Jena diesbezüglich auch nicht fundiert Stellung beziehen», heißt es in der Mitteilung des Verein.
Der FC Carl Zeiss Jena kündigte an, eng mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der federführenden Staatsanwaltschaft Bochum zusammenzuarbeiten. «Sollten sich die Verdachtsmomente bezüglich einer Spielmanipulation erhärten, wird der FC Carl Zeiss Jena selbstverständlich alles in seinen Möglichkeiten stehende zur Aufklärung des Sachverhalts beitragen. Wir stehen über unseren Geschäftsführer Michael Born in stetem Kontakt mit dem DFB», teilten die Jenaer mit.