Erfurt (dpa) - 17.09.2009, 13:51 Uhr
Der FC Rot-Weiß Erfurt steht vor dem Heimspiel der 3. Fußball-Liga gegen den SV Wehen-Wiesbaden gehörig unter Druck. Nach der 1:3-Niederlage in Stuttgart sind die Erfurter auf Platz zwölf abgerutscht und brauchen unbedingt einen Sieg, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren.
Cheftrainer Rainer Hörgl sieht derzeit das größte Manko in der fehlenden Konstanz. «Wir müssen in unseren Leistungen stabiler werden», forderte Hörgl am Donnerstag. «Wenn es uns gelingt, an die Heimleistung gegen Dynamo Dresden anzuknüpfen, werden wir am Samstag auch gewinnen», gab sich der 52 Jahre alte Trainer selbstsicher.
Hörgl hat den Zweitliga-Absteiger zuletzt bei dessen Heimsieg gegen Aue beobachtet und dabei eine aggressiv spielende und kämpferische Elf gesehen. «Wehen ist zwar schwach in die Saison gestartet, hat sich jetzt aber gefangen. Trotzdem haben wir keine Angst und auch nicht zu viel Respekt», betonte der Trainer.
Da sich die Verletztensituation entspannt hat, kann Hörgl aus dem Vollen schöpfen. Chhunly Pagenburg, Sebastian Becker, Thomas Ströhl und Julien Humbert haben wieder voll trainiert und stehen zur Verfügung. Trotz der zuletzt schwachen zweiten Halbzeit in Stuttgart will Hörgl nicht viel an seiner Startformation ändern. Offen scheint lediglich, wer neben Tino Semmer als zweiter Stürmer auflaufen wird. Hier bieten sich Carsten Kammlott und Massimo Cannizzaro ant.